Tolbert: Schöne Scarlett Dritte in der Kür – Helen Langehanenberg in den Niederlanden mit zwei Pferden weit vorne platziert

Kür-Premiere für die Hannoveranerin Schöne Scarlett FRH: Helen Langehanenberg und die Stute belegten Platz drei in der Grand Prix-Kür. Archivfoto: Stefan LafrentzKür-Premiere für die Hannoveranerin Schöne Scarlett FRH: Helen Langehanenberg und die Stute belegten Platz drei in der Grand Prix-Kür. Archivfoto: Stefan Lafrentz

Helen Langehanenberg (Billerbeck) erzielte beim Drei-Sterne-Dressurturnier im niederländischen Tolbert (bei Groningen) mehrere vordere Platzierungen. Mit der Hannoveranerin Schöne Scarlett FRH wurde sie Dritte in der Grand Prix Kür, den Oldenburger Magnanimous führte sie auf die Plätze drei und vier im Grand Prix und im Special.

Der Erfolg des Vorjahres ermutigte die Veranstalter, zum zweiten Mal auf der Reitanlage in Tolbert ein internationales Dressurturnier (CDI3*) auszurichten. Prominenteste deutsche Teilnehmerin war Helen Langehanenberg, die mit zwei Pferden in den Norden der Niederlande reiste. Erstmals präsentierte die 41-Jährige ihre Hannoveranerin Schöne Scarlett in einer Grand Prix-Kür. Die Stute ist in der Dressurszene keine Unbekannte, 2021 wurde sie Zweite im Finale des Nürnberger Burg-Pokals und im vergangenen Jahr nahm sie mit ihrer Ausbilderin am Finale des Louisdor-Preises für Grand Prix-Nachwuchspferde teil. Bei der Kürpremiere gelang das drittbeste Ergebnis des Feldes: 73,315 Prozent. Das war eine deutliche Steigerung zum vorangegangenen Grand Prix, in dem die Stute aufgrund fehlerhafter Piaffe und Passage wichtige Punkte verloren hatte.

Ihr zweites Pferd ist noch nicht lange bei Helen Langehanenberg im Stall: Magnanimous heißt der zwölf Jahre alte Rappe. Der Oldenburger Sohn des Millennium gehört dem Inder Jitendardjit Singh Aluwalia. Der heute 68-Jährige nahm schon 1980 in der Vielseitigkeit an den Olympischen Spielen von Moskau teil und vertrat die Farben seines Landes 1996 bei den Spielen von Atlanta auf dem Dressurviereck. Er hegt noch die kleine Hoffnung, sich als Nachrücker für die Olympischen Spiele in Paris zu qualifizieren. Helen Langehanenberg, die dem Pferd in den kommenden Wochen Sicherheit im Grand Prix-Sport geben soll, belegte mit dem Wallach Platz vier im Grand Prix (72,152) und Platz drei im Special (71,255).

Die beste Reiterin kam aus Schweden: Maria von Essen gewann mit dem Oldenburger Invoice v. Jazz sowohl den Grand Prix (74,131) als auch den Special (75,0) jeweils vor dem Niederländer Hans Peter Minderhoud. Er stellte den früher von Edward Gal gerittenen Totilas-Sohn Glock’s Toto Jr. vor. Den Kür-Sieg erzielte die Finnin Emma Kanerva mit dem Millennium-Sohn Mist von Titanium. fn-press / hen

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