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Immer öfters liest man von neuen Zeckenarten die sich in Deutschland ausbreiten. Vor kurzem wurde erst die Riesenzecke Hyalomma in… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
14.05.2019 1 min lesen
Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus) (Männchen) (Quelle: wikipedia)

Immer öfters liest man von neuen Zeckenarten die sich in Deutschland ausbreiten. Vor kurzem wurde erst die Riesenzecke Hyalomma in Schleswig Holstein entdeckt und nun wurde eine weitere Zeckenart in Deutschland gesichtet: Die Auwaldzecke oder auch Buntzecke genannt.

Die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus) ist ein Vertreter der Gattung der Buntzecken. Sie hat vor allem als Überträger von Babesia canis canis, dem Erreger der Babesiose des Hundes („Hundemalaria“), sowie als Überträger von Babesia caballi und Theileria equi (Pferdepiroplasmose) eine größere Bedeutung. Sie ist auch für die Übertragung des Q-Fiebers verantwortlich, einer Zoonose, gegen die es keinen in Deutschland zugelassenen Impfstoff gibt. Außerdem kann sie die Hasenpest (Tularämie) und nach neuen Erkenntnissen auch FSME auf den Menschen übertragen. (wikipedia)

Aussehen

Das Auwaldzeckenweibchen ist etwa fünf Milllimeter groß, wenn sie sich jedoch vollgesogen hat schwillt sie auf 16 Millimeter an. Damit ist sie größer als der einheimische Holzbock (bekannteste Art der Schildzecke).
Die Männchen sind etwas kleiner als die weiblichen Zecken und werden vollgesogen auch nicht größer.
Der Rückenschild bedeckt bei Männchen den ganzen Körper, bei Weibchen nur das vordere Körperdrittel und ist weißlich marmoriert. Der Außenrand ist rotorange. (wikipedia)

Nun bittet die Uni Hannover darum, gefundene Zeckenexemplare von Buntzecken und auch der Riesenzecke Hyalomma einzusenden. Hierzu sollte man den Fundort, bzw. die GPS-Koordinaten oder die Postleitzahl mitteilen.

Quelle: infranken.de

 

 

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Jaqueline Weidlich

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