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Bislang ein No-Go, künftig aber möglich, sofern die Ausschreibung es erlaubt: der Start „außer Konkurrenz“, also ohne Wertung und ohne… Artikel lesen

Larissa Lienig
28.05.2019 1 min lesen
Symbolbild © www.sportfotos-lafrentz.de/Stefan Lafrentz

Bislang ein No-Go, künftig aber möglich, sofern die Ausschreibung es erlaubt: der Start „außer Konkurrenz“, also ohne Wertung und ohne Platzierungsmöglichkeiten.

Flexibler und liberaler – so wünschen sich viele Turnierteilnehmer und -veranstalter den Pferdesport. Unter diesem Motto standen daher auch die Änderungen im Regelwerk, die vom Beirat Sport der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) bei den FN-Tagungen in Hamburg mit großer Mehrheit beschlossen wurden.

Mit dieser Neuerung der Prüfungsordnung soll es Reitern mit einer zu hohen Leistungsklasse ermöglicht werden, ein Pferd zu Trainingszweckenin einer niedrigeren Prüfung zu starten. Ein Start „außer Konkurrenz“ ist daher nur in Prüfungender Klasse E bis L und nicht in startplatzbegrenzten Prüfungen möglich. Die Pferde sind in anschließenden Prüfungen derselben Disziplin auf demselben Turnier nicht startberechtigt. Die Anzahl der zulässigen Starts je Reiter pro Prüfung sowie je Pferd pro Tag gilt inklusive der Starts„außer Konkurrenz“, ferner gelten die üblichen Voraussetzungen, d.h. das Pferd muss fortge-schrieben sein und der Reiter eine gültige Jahresturnierlizenz besitzen. Der Start „außer Konkurrenz“ muss mit der Erklärung der Startbereitschaft angemeldet werden.

Quelle: Pressedienst Pferdesportverband BW

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