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Wenn die wilden „Worker“ reiten

Da ging richtig die Post ab: Bei der Faszination Pferd im Rahmen der Consumenta hat das erste Turnier in Sachen… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
01.11.2019 1 min lesen
Thomas Türmer mit Orlando (Foto: Fotoagentur Dill)

Da ging richtig die Post ab: Bei der Faszination Pferd im Rahmen der Consumenta hat das erste Turnier in Sachen Working Equitation heute die Zuschauer begeistert. Die Arbeitsreitweise von der iberischen Halbinsel, die sich in den letzten Jahren in Deutschland immer größerer Beliebtheit erfreut, bot ein tolles Spektakel.

Hatten die „Worker“ in den Vorjahren bereits im Schauprogramm eine Plattform gefunden, so bot die veranstaltende AFAG Messen und Ausstellungen GmbH diesmal eine Premiere: Zum ersten Mal gingen die Reiter in einem Wettbewerb an den Start, mussten dabei erst einen Dressurtrail absolvieren und im Anschluss einen Speedtrail, also denselben Parcours im Wettlauf gegen die Zeit.

Und da sorgten die Aktiven im Sattel vor vollen Rängen für Begeisterung. Blitzschnelle Wendungen, rückwärts durch die Stangengassen und im Galopp über eine Holzbrücke – das waren nur ein paar der Anforderungen. Geritten wurde übrigens- dem hohen Schwierigkeitsgrad der Prüfung angemessen – mit einer Hand.

Die schnellste fehlerfreie Runde legte dabei Thomas Türmer, der amtierende Deutsche Vizemeister mit seinem bewährten Orlando hin, gefolgt von Mihai Maldea, dem in Rumänien geborenen und seit Jahrzehnten in Eging am See ansässigen Championatsreiter, der Benjamin de Caniceira gesattelt hatte.

Bereits am Vormittag maßen sich die Nachwuchs-Dressurreiter im Finale des Nürnberger Burg-Pokals der bayerischen Junioren. Hier hatte am Ende Anabel Huther vom RV Ellertal mit Fidergold die Nase vorn.

 

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