01.12.2022
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Stuttgart: Philipp Weishaupt wird German Master im Springen – Platz zwei für Sophie Hinners und FBW Graphik

Stuttgart (fn-press). Philipp Weishaupt (Riesenbeck) und der Oldenburger-Wallach Krokant sind die “German Master” im Springen. Sie haben sich in der Stuttgarterter Hanns-Martin-Schleyer-Halle den Sieg vor Sophie Hinners (Pfungstadt) mit FBW Graphik gesichert. Platz drei in der Springprüfung mit Stechen geht an den Niederländer Harrie Smolders mit dem Holsteiner-Hengst Uricas v.d. Kattevennen. 

34,91 Sekunden war die schnelle Zeit von Philipp Weishaupt und dem erst neunjährigen Wallach Krokant, vor Sophie Hinners und FBW Graphik mit 36,43 Sekunden. Sowohl das erstplatzierte als auch das zweitrangierte Paar ist noch nicht allzu lange zusammen: „Krokant ist seit einem halben Jahr bei uns im Stall. Ludger und ich haben ihn bei uns in Riesenbeck auf dem Turnier gesehen und ihn ohne Ausprobieren sofort gekauft. Wir haben uns jetzt gut zusammen gefunden und es ist toll, wie er sich in seinem jungen Alter schon anbietet. Er ist noch nicht so erfahren, aber jetzt haben sicher alle erkannt, wie gut er ist – mir war das von Beginn an klar”, sagte der Sieger. Er lobte das Turnier in Stuttgart, das 2019 zuletzt stattgefunden und dann pandemiebedingt pausiert hatte. “Es ist toll, wieder hier vor Publikum zu reiten. Diese Halle ist meiner Meinung nach die beste Reithalle.” 

Zum ersten Mal in der Schleyer-Halle am Start war Sophie Hinners, die die badenwürttembergische Stute FBW Graphik ebenfalls auf einem Turnier gesehen und sofort mitgenommen hatte. Die Stute steht im Besitz des Haupt- und Landgestüts Marbach und da schon zuvor eine Zusammenarbeit bestand, kam FBW Graphik mit in Hinners Stall. “Wir kennen uns erst seit einigen Monaten und sie ist vor einigen Wochen in Marokko ihr erstes internationales Turnier gegangen. Dass es hier so toll läuft, hatte ich nicht erwartet”, freute sich die 24-Jährige. Sie darf am Sonntag doch im Weltcup-Springen antreten und wird dafür Vittorio satteln. 

Hans-Dieter Dreher (Rheinfelden) hatte es als dritter Deutscher ebenfalls ins Stechen geschafft und wurde Fünfter. 

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