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Morgenpost, Stallgeflüster

Was heute wichtig ist (17.09.2019)

Moin liebe Horsewebber, die Ernährung spielt bei der Gesundheit eine große Rolle und das bei Mensch und Pferd. So sollte… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
17.09.2019 2 min lesen
Symbolbild (Foto: Pixabay)

Moin liebe Horsewebber,

die Ernährung spielt bei der Gesundheit eine große Rolle und das bei Mensch und Pferd. So sollte man die Fütterung an den Bedarf des Pferdes anpassen. Ein Pferd das sportlich gefördert wird wird anders ernährt als das Pferd das nur als Freizeitpferd geritten wird.
Beim Futter gibt es dann noch verschiedene Arten: Raufutter, Kraftfutter, Saftfutter.
Man unterscheidet beim Pferdefutter rohfaserreiche (Raufutter) und konzentrierte (Kraftfutter) Futtermittel. Die rohfaserreichen Produkte können feucht (Weidegras, Silage) und trocken sein (Heu, Stroh). Zu den gängigen Kraftfuttern zählen Hafer, Mais, Gers­te und Misch­futter. Äpfel, Möhren, Rüben und Rote Bete werden als Saftfutter bezeichnet. Sie liefern auch Energie, aber vor allem Vitamine, die insbesondere dann für die Ernährung relevant sind, wenn im Winter kein frisches Weidegras zur Verfügung steht.

Veranstaltung des Tages

TV-Tipp des Tages:

17.09.2019 | 19:30 Uhr | Eurosport
Horse Excellence, Die Pferdesport-Highlights der Woche

Information des Tages:

Merkzettel Pferdefütterung

  • Raufutter vor Kraftfutter! Das gründliche Kauen des Raufutters (gerne grob strukturiert!) sorgt dafür, dass der Verdauungstrakt bereit ist, stärkehaltige Kraftfutter zu verarbeiten, weil Speichelfluss, Sekretbildung im Magen und Darmaktivität angeregt werden.
  • Heunetze nicht zu hoch hängen! Am liebsten fressen Pferde Heu vom Boden. Allerdings kann ein zu tief angebrachtes Heunetz auch Verletzungsgefahren bergen. Für Tröge und Tränken empfehlen die Leitlinien zur Pferdehaltung eine bodennahe Anbringung. Die maximale Höhe ergibt sich aus der Formel 0,3 x Widerristhöhe.
  • Kraftfutter auf mindestens drei Mahlzeiten verteilen!
  • Damit die Stärke aus Gerste oder Mais besser aufgenommen werden kann, sollten diese mithilfe von Wasserdampf und Druck „aufgeschlossen“ werden.
  • Raufutter macht den Großteil der Ration aus. 1,2 bis 2 Kilogramm Raufutter pro 100 Kilogramm Gewicht des Pferdes sind das Minimum. Das bedeutet für ein 600 Kilogramm-Warmblut, dass es pro Tag 7,2 bis 12 Kilo Heu und Stroh bekommen muss. Das dient gleichzeitig der Beschäftigung.
  • Öl ist ein hervorragender Energielieferant und besser verdaulich als Kraftfutter. Geeignet sind: Soja-, Sonnenblumen-, Raps-, Weizenkeim- (reich an Vitamin E) und Leinöl (ebenfalls reich an Vitamin E sowie Omega-3-Fettsäuren). Auch Kokosfett kann gegeben werden. Doch Vorsicht: Auch zu viel Öl kann die Dickdarmflora negativ beeinflussen. Das Maximum ist ein Gramm Öl pro Kilogramm Körpergewicht, verteilt auf drei Mahlzeiten. Ein 600 Kilogramm schweres Pferd kann also 200 Gramm Öl pro Mahlzeit erhalten.

Heute auf keinen Fall vergessen:

Auch auf seine Ernährung zu achten!

 

Eure Jackie von Horseweb

Quelle: pferd-aktuell.de

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Jaqueline Weidlich

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