Stallgeflüster, Wissenswertes

Hufe wässern-ein Ammenmärchen?

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Jaqueline Weidlich
30.07.2018 1 min lesen
Foto: Hufschmiede Thomas Meulendick

Auf der Facebook Seite von der Hufschmiede Thomas Meulendick wird jetzt gerade zu den gegebenen Temperaturen versucht mit einem Ammenmärchen abzurechnen:

 

Foto: Hufschmiede Thomas Meulendick

„Aus gegebenen Anlass und der anhaltenden Trockenheit, die zur Zeit herrscht, möchte ich hier einmal ein Ammenmärchen richtigstellen. Zur Zeit ist die absolute Hochsaison der ausgebrochenen und trockenen Füße. Viele meinen, sie könnten ihrem Pferd bzw. den Pferdehufen damit helfen, diese zu wässern oder mit Wasser zu bearbeiten. Wer auch immer das in die Welt gesetzt, hat gehört im Nachhinein erschlagen. Fakt ist, Wasser trocknet die Haut und den Huf zusätzlich aus. Das ist auch der Grund, warum wir uns nach dem Duschen eincremen damit unsere Haut nicht austrocknet. Den Feuchtigkeitshaushalt des Pferdes reguliert man einzig und alleine von innen. Das bedeutet, man muss bei dieser Wetterlage dem Pferd zusätzlich Wasser anbieten, am besten aus einem Eimer oder einer großen Wanne. Die Wasseraufnahme aus der Selbsttränke reicht bei diesen Temperaturen nicht mehr aus. Eine weitere Möglichkeit, den Feuchtigkeitshaushalt des Hufes zu regulieren, ist es, diesen von außen und innen mit einem guten Hufbalsam einzufetten. Dadurch wird verhindert, dass die Feuchtigkeit aus dem Huf verdunsten kann und dieser somit noch mehr austrocknet. Natürlich muss man sein Pferd bei dieser Wetterlage auch abkühlen können, das ist auch kein Problem, doch bitte säubert vorher die Hufe, pinselt diese mit Huffett ein und dann kann der Wasserspass beginnen.“
-Zitat: Hufschmiede Thomas Meulendick

Wie denkt ihr darüber? 
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