Stallgeflüster

Borreliose-Gefahr auch bei Pferden

Borreliose ist auch bei Pferdehaltern ein Thema, dass ernst zu nehmen ist. Da bei erkrankten Pferden die Symptome erst spät… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
25.04.2018 1 min lesen
Symbolbild (Foto:pixabay)

Borreliose ist auch bei Pferdehaltern ein Thema, dass ernst zu nehmen ist. Da bei erkrankten Pferden die Symptome erst spät eindeutig werden. Da diese Infektionskrankheit von Zecken übertragen wird, sollte der Halter sein Pferd täglich nach diesen Parasiten absuchen. Im fortgeschrittenen Stadium einer Borreliose, treten schwerwiegende Symptome wie Lahmheit, Gelenkschwellungen, Verspannungen und Lethargie auf. Vor den in Europa häufigsten Erregerarten schützt eine Impfung. Sie wird abhängig vom individuellen Risiko in der jeweiligen Region empfohlen.
Die Zecken sind überalll dort zu finden, wo es Natur gibt, ob auf der Weide oder beim Ausritt, das Pferd kann sich hier sehr schnell eine Zecke einfangen. Die Krankheit ist bei den Tieren besonders heimtückisch, denn ein typisches Infektionsanzeichen gibt es nicht.
Durch das Fell ist es schwierig die Parasiten zu sehen oder auch, wenn die Zecke schon abgefallen ist, die alleinige Einbisstelle zu finden, da Rötungen meistens nicht eindeutig erkannt werden.
So empfiehlt sich die tägliche absuche an dem Pferd, da die Borrelien erst etwa nach 24 Stunden übertragen werden. So sollte man ein besonderes Augenmerk auf die Körperfalten, Leistenbereich und Nüstern haben, da sich die Zecken gerne in solchen Körperregionen niederlassen. Vor einem Ausritt oder Weidegang können Besitzer außerdem ein Zecken-Schutzspray auftragen. Dieses wirkt allerdings nur bis zu vier Stunden lang.

 Quelle: www.svz.de

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