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FN-Tagungen: Haushalt schließt mit positivem Ergebnis

Höhere Bundesmittel, aber sinkende Einnahmen aus dem Turniersport Hamburg (fn-press). Auch im Geschäftsjahr 2018 schloss der Haushalt der Deutschen Reiterlichen… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
08.05.2019 2 min lesen
Symbolbild (Foto: Pixabay)

Höhere Bundesmittel, aber sinkende Einnahmen aus dem Turniersport

Hamburg (fn-press). Auch im Geschäftsjahr 2018 schloss der Haushalt der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) mit einem positiven Ergebnis. Höhere Einnahmen in verschiedenen Bereichen sorgten dafür, dass die Planungen sogar deutlich übertroffen wurden. Im Fokus der Haushaltsplanungen für das laufende Jahr sowie die kommenden Jahre stehen Ausgaben für die Olympischen Spiele in Tokio sowie für die Einführung des Pferdeführerscheins.

Für ungeplant höhere Erträge sorgte unter anderem die Erhöhung der Bundesmittel um 270.000 Euro, die nach Verhandlungen mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dem Bundesinnenministerium des Innern (BMI) erzielt wurden. Ebenso gab es im Bereich der Persönlichen Mitglieder einen Umsatzzuwachs bei den angebotenen Reiseleistungen.

„Bei aller Freude über diese Zusatzerträge stimmen jedoch die Einnahmen aus Dienstleistungen und insbesondere hier aus dem Turniersport nachdenklich“, sagte Rainer Reisloh, FN-Geschäftsführer für den Bereich Personal und Finanzen. Wie bereits die Turniersport-Statistik für 2018 gezeigt hat, sinken die Zahlen der Neueintragungen und Fortschreibungen von Pferden sowie die Nennungen für Turniere. Eine gewisse Kompensation erzielte jedoch die vermehrte Neuausstellung von Pferdepässen und Registrierungen für die Internationale Reiterliche Vereinigung (FEI).

Das erzielte Jahresergebnis will der Verband in die Olympischen Spiele 2020 in Tokio, in die Einführung des Pferdeführerscheins, in die Pferdeanbindung für den Spitzensport sowie in IT-Maßnahmen investieren.

Auch für das laufende Jahr erwartet Reisloh wieder ein positives Haushaltsergebnis, hingegen für die Jahre 2020 und 2021 leicht negative Ergebnisse. „Hier sind bereits weiter rückläufige Einnahmen aus dem Turniersport eingeplant“, sagte der Geschäftsführer. Erfreulich sei dagegen die bereits feststehende Förderung durch das BMI für den Spitzensport in 2019. Etwa 250.000 Euro mehr werden zur Verfügung gestellt, unter anderem für mehr Leistungssportpersonal sowie das Test-Event im August dieses Jahres in Tokio als Vorbereitung für die Olympischen Spiele 2020. jbc

Jaqueline Weidlich

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