Helen Erbe und Carlos FRHgewinnen in Riesenbeck die Qualifikation für den Piaff-Förderpreis. Foto: Stefan Lafrentz

Im Rahmen der Europameisterschaften Dressur in Riesenbeck haben sich Deutschlands U25-Talente im Dressursattel gemessen. Helen Erbe (Krefeld) und Carlos FRH haben sich den Sieg in der Qualifikation des Piaff-Förderpreises gesichert. Die amtierenden U25-Europameister, Felicitas Hendricks und Drombusch, werden Zweite. Rang drei geht an Farrington und Semmieke Rothenberger.

„Hier mitzureiten war ein tolles Erlebnis, wir haben es beide sehr genossen“, sagte Helen Erbe aus Krefeld, die mit Carlos FRH die letzte Station des Piaff-Förderpreises im Rahmen der Europameisterschaft in Riesenbeck für sich entschieden hat. Bereits in der Einlaufprüfung lag das Paar vorne und setzte sich auch in der entscheidenden Qualifikation durch. 77.488 Prozent vergaben die Richter für die Vorstellung des Paares. „Wir haben seit der U25-Europameisterschaft noch an der Trabtour gearbeitet, am Fleiß in Piaffe und Passage. Das wollte ich mit in die Prüfung nehmen und ich finde, das uns hier ganz gut gelungen“, sagte Erbe.

76.116 Prozent lautete das Ergebnis von Felicitas Hendricks (Hagen a.T.W.) und Drombusch auf Platz zwei. 75.767 Prozent vergaben die Richter für die Vorstellung von Semmieke Rothenberger (Bad Homburg) und Farrington auf Platz drei. Alle drei Reiterinnen gehörten zum deutschen Team, das im Juli Mannschaftsgold bei der U25-EM gewonnen hatte. “Das war einer der besten Piaff-Prüfungen, die ich bisher gesehen habe“, zeigte sich U25-Bundestrainer Sebastian Heinze zufrieden. „Das war wirklich toller Sport. Die Pferde haben sich toll gezeigt, sich seit der EM noch weiterentwickelt und die Reiter konnten die Euphorie hier von den Senioren mitnehmen. Es ist gelaufen, wie wir es uns erhofft hatten.“

Als nächste Station steht das Finale des Piaff-Förderpreises vom 15. bis 19. November im Rahmen der German Masters in Stuttgart an. Im Finale müssen die Finalisten den U25 Grand-Prix sowie den aktuellen internationalen Grand Prix bewältigen. Benannt wurde der Piaff-Förderpreis nach dem berühmten Dressurpferd Piaff von Olympiasiegerin Liselott Schindling-Rheinberger, besser bekannt unter dem Namen Linsenhoff. Die Liselott Schindling-Stiftung zur Förderung des Dressurreitsports ist es auch, die diese Serie ermöglicht. fn-press/lau