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5 Fragen an Rebecca Kunikowski

Sie ist international gefragtes Topmodel, Gesicht vieler Werbespots und –kampagnen, Gast auf den Top- Events der Welt – und nun… Artikel lesen

Marike Weber
31.05.2019 3 min lesen
Foto Copyright Anna Grewelding

Sie ist international gefragtes Topmodel, Gesicht vieler Werbespots und –kampagnen, Gast auf den Top- Events der Welt – und nun auch vor der Filmkamera ein Superstar: Rebecca Kunikowski drehte im letzten Jahr an der Seite von Hollywood-Ikone Angelina Jolie deren neuen Film „Maleficent 2“, ein bildgewaltigesMärchen, angelehnt an Dornröschen. Mitte Oktober 2019 feiert der Film Premiere. Was kaum einer weiß: Rebecca, die gerne Becca genannt wird, war leidenschaftliche Reiterin – und freut sich deshalb besonders auf das Longines Balve Optimum.

1. Du standst mit Angelina Jolie vor der Kamera. Das erste Mal als Schauspielerin in einer so großen Produktion und dann direkt mit DER Diva Hollywoods – wie war das?

Es war eine große Ehre für mich – sowohl, in einer so gigantischen Produktion mitzuspielen, als natürlich auch mit Angelina Jolie drehen zu dürfen. Den ersten Teil von Maleficent habe ich schon geliebt, so war es natürlich noch mal extremer, in der Fortsetzung selbst mitzuspielen. Das war fast unwirklich. Angelina war sehr nett am Set, sehr freundlich zu jedem. In Natura ist sie noch zarter und schmaler als man es in den Medien sieht. Dabei hat Angelina jedoch eine sehr starke Präsenz. Was schön zu sehen war: Ihre Kinder kamen sie oft am Set in London besuchen. Sie ist ein absoluter Familienmensch. Sie weiß aber natürlich auch ganz genau, was sie will und ist eine absolute Perfektionistin im Job: Da sie nicht nur Schauspielerin in Maleficent ist, sondern auch Produzentin, gab es auch Anweisungen von ihr. Ich schätze sie sehr als Schauspielerin, und ziehe meinen Hut vor ihr und ihrer Leistung.

2. Rebecca, du saßt einst fest im Sattel. Erzähle uns doch einmal von deinen reitsportlichen Jahren.

Ich hatte drei Jahre lang ein eigenes Pferd, den wir vor dem Schlachter gerettet hatten. Ein Araber, der schätzungsweise schon um die 20 war. Ich habe es geliebt, mit ihm auszureiten. Sportliche Ambitionen hatte ich nie. Ich brauchte nur die Natur und das Pferd – und ich war glücklich. Reiten erdet. Ich tanke Ruhe und Kraft, bekomme den Kopf frei und habe mal nur Zeit für mich. Beim Reiten ist man nur bei sich und dem Pferd, wird eines, wird ein Team, man funktioniert nur zusammen. Da ist kein Platz mehr für den Job oder das Handy. Einfach raus aus der hektischen Welt. Leider habe ich aufgrund meines Jobs keine Zeit mehr für ein eigenes Pferd oder, um regelmäßig Reiten zu gehen. Aber wenn es passt, dann geht`s in den Sattel und raus in die Natur. Vor ein paar Wochen war ich in Spanien und bin am Strand von Tarifa geritten – das war fantastisch!

3. Als Model muss man sehr diszipliniert und fleißig sein. Hast das Modeln viele Parallelen zum Leben von Topsportlern?

Ja, auf jeden Fall! Wie bei Sportlern hat man in meinem Business keine großen Pausen, man hat lange Tage, keinen nine to five-Job. Ich trainiere zudem natürlich regelmäßig und Shooting- oder Drehtage sind schnell mal 18 Stunden lang. Ohne Disziplin und Ehrgeiz kann man auch als Schauspielerin oder Model nicht überleben. Ich war mal Leistungssportlerin im Turnen, von daher kenne ich auch diese Seite.

4. Du wirst das erste Mal zu Gast beim Longines Balve Optimum zu Gast sein. Worauf freust du dich am meisten?

Ich bin auf alles gespannt! Ich bin das erste Mal bei so einem großen Reitturnier zu Gast. Alleine schon die ganzen Pferde werden mich zum Schwärmen und Staunen bringen. Reitsport auf höchstem Niveau habe ich so noch nie erlebt. Das wird spannend! Ich freue mich auch darauf, neue Leute kennenzulernen, mal hinter die Kulissen blicken zu können und beim Schlossempfang dabei zu sein.

5. Wo wird man dich eher treffen: Am Dressur- oder am Springplatz?

Definitiv am Springplatz! Ich finde Springen spannender und ich bin auch selbst eher die Springreiterin gewesen. Von daher ist Springen für mich auch einfacher nachzuvollziehen und zu verstehen. Aber selbstverständlich werde ich mir auch die Dressur anschauen. Ich habe schon gehört, dass es dieses Jahr besonders spannend werden soll!

(PM)

Marike Weber

„Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“ (Albert Einstein)