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Was heute wichtig ist (22.08.2019)

Moin liebe Horsewebber, heute schauen wir uns die Reitweise der Polo-Spieler an. Diese ist großenteils recht unterschiedlich zu klassischen Reitweisen… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
22.08.2019 2 min lesen
Symbolbild (Bild: pixabay)

Moin liebe Horsewebber,

heute schauen wir uns die Reitweise der Polo-Spieler an. Diese ist großenteils recht unterschiedlich zu klassischen Reitweisen wie der traditionell englischen oder der Westernreitweise ist. Die Steigbügelriemen werden eher kurz geschnallt. Der Spieler dreht sich beim Schlag zum Ball, steht aber nicht klassisch in den Steigbügeln, sondern dreht sich im Sattel und stützt sich auf seine fest geschlossenen Knie. Entweder schlägt er den Ball in der Position des Halbsitzens („half-seat“) oder aber sitzend im vorderen Teil des Sattels. Wichtig ist die Drehung zum Ball, die man bei allen Top-Spielern sieht.
Auch die Kommandos beim anreiten oder zum erhöhen der Geschwindigkeit unterscheiden sich etwas. Angetrieben wird das Pferd mit Schenkeln, Oberkörper und Zügeln. Um dem Pferd ein Vorwärts zu signalisieren, werden die Unterschenkel je nach gewünschter Intensität mehr oder weniger weit zurückgelegt, der Oberkörper bzw. der Körperschwerpunkt nach vorne verlagert und die zügelführende Hand dem Mähnenkamm entlang ebenfalls mehr oder weniger weit nach vorne geführt.
Um die Geschwindigkeit zu drosseln, je nach gewünschter Intensität des Bremsens oder des Stoppens, verlagert man den Oberkörper nach hinten, setzt sich fest in den Sattel und schiebt die Beine nach vorne. Automatisch geht auch die Zügelhand leicht nach hinten. Nur bei raschem „Positions-Stoppen“ wird die Zügelhand aktiv und vehement zum Bremsen eingesetzt.
Um im Galopp die Hand des Pferdes zu wechseln, wird zuerst der Oberkörper in die neue Richtung gedreht, die Zügelhand leicht nach oben geführt und das Gewicht nach hinten verlagert, sodass das Pferd die Vorderbeine zum Handwechsel entlasten kann. Zusätzlich unterstützt ein leichter Druck des Außenschenkels den Handwechsel.

Quelle: wikipedia

Veranstaltung des Tages:

19.-25.08. Rotterdam/NED CH-EU-S/-D
Europameisterschaften Springen und Dressur
ZeitplanErgebnisseLivestream (€)FEI TV (€)
TV-Zeiten: ONE 23.08. 15:00 • ARD 25.08. ca. 15:20
Stream: sportschau.de 22.08. 18:00 + 24.08. 16:30


TV-Tipp des Tages:

KOSTENFREIER LIVESTREAM der EM Rotterdam 2019

Es gibt nun auch eine dritte Möglichkeit. Einige Entscheidungen in Dressur und Springen können Interessierte im Livestream der Sportschau verfolgen. Dazu hier der Zeitplan für die Übertragungen:

Tag und UhrzeitWas und Wo?
22. August,18.00 – 22.30 UhrDressur, Grand Prix Special,Livestream sportschau.de
23. August,15.00 – 18.30 UhrSpringreiten, Team-Finale,ARD One und sportschau.de
24. August,16.30 – 18.00 UhrDressur, Grand Prix Kür,Livestream sportschau.de
25. August,13.00 – 14.00 UhrSpringreiten, Einzel, 1. Umlauf,Livestream sportschau.de
25. August,15.20 – 16.00 UhrSpringreiten, Einzel, 2. Umlauf, ARD-Sportschau und sportschau.de

Information des Tages:

Der Schutz der Pferde ist die oberste Maxime des Regelwerks. So darf ein Pferd nicht in zwei aufeinander folgenden Chuckas eingesetzt werden, und jede mögliche Gefährdung eines Tieres führt zur sofortigen Unterbrechung des Spiels (hingegen geht bei Sturz eines Spielers, wenn es nach Ansicht des Schiedsrichters kein schwerer Sturz war, das Spiel weiter). Diese Regel erzwingt es, dass ein Spieler pro Turnier mit mindestens zwei Pferden anreisen muss.

Heute auf keinen Fall vergessen:

Heute ist der „Sei-ein-Engel-Tag – der amerikanische National Be An Angel Day“ , also zeig dich von deiner besten Seite.

 

Eure Jackie von Horseweb

 

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Jaqueline Weidlich

Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut. -Henri Cartier-Bresson