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Morgenpost

Was heute wichtig ist (16.10.2019)

Moin liebe Horsewebber, bekannt ist, dass einige Pferde berufstätig sind. Hier unterscheidet die Qualifizierung, wie beim Menschen auch, die Art… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
16.10.2019 3 min lesen
Symbolbild (Foto: pixabay)

Moin liebe Horsewebber,
bekannt ist, dass einige Pferde berufstätig sind. Hier unterscheidet die Qualifizierung, wie beim Menschen auch, die Art des Berufes. So kann man die großen, starken  Kaltblüter eher als die Handwerker unter den Pferden sehen. Warmblüter werden eher bei “leichten” arbeiten eingesetzt, wo sie nicht enorme Lasten ziehen müssen. So werden große, stake Warmblüter gerne als Polizeipferde eingesetzt. Doch das alleinige aussehen reicht nicht, sie müssen auch einen Einstellungstest bestehen. Hier wird die Gelassenheit des Pferdes in verschiedenen Situationen getestet.

Wenn ein Pferd alle Tests bestanden hat, wird zum Polizeipferd ausgebildet. Was genau die späteren Aufgaben eines Polizeipferdes  sind, seht ihr in dem kurzen Video:

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Veranstaltung des Tages

15.10.2019 – 20.10.2019
OLIVA, VALENCIA / ESP, CSI3*, CSI1*, CSIYH1*
OLIVA, VALENCIA

16.10.2019 – 20.10.2019
MINSK / BLR, CDI-W, CDI2*, CDI3*, CDIJY, CDIU25
MINSK

16.10.2019 – 20.10.2019
TRYON / USA, CSI5*
TRYON

16.10.2019 – 20.10.2019
LE LION D’ANGERS / FRA, CH-M-CCIYH2*-L, CH-M-CCIYH3*-L
LE LION D’ANGERS

TV-Tipp des Tages:

16.10.2019 | 08:10 Uhr | WDR
Armans Geheimnis
Fernsehserie

Charlie (Sinje Irslinger) ist 15 und hat sich heftig mit ihren Eltern gezofft. Ihre Mutter quartiert sie auf dem Pferdehof der Familie Liliental ein. Davon ist Charlie jedoch auch wenig begeistert.

Information des Tages:

Die Polizisten der Reiterstaffeln erhalten eine ergänzende reiterliche Ausbildung.

Polizeipferde werden einem ausführlichen Gelassenheitstraining unterzogen. Bei der Gewöhnungsarbeit lernen sie gelassen zu reagieren, wenn sie vermeintlichen Gefahren begegnen, wie beispielsweise einer flatternden Fahne. Mit entsprechender Übung kann so der Fluchtinstinkt kontrolliert werden. Dabei muss individuell auf jedes Pferd eingegangen werden.

Manche Pferde haben besondere Angst vor ungewohntem Untergrund, etwa Pfützen, auf dem Boden liegenden Schläuchen (die an Schlangen erinnern), widerhallenden Brücken oder wackeligem Untergrund (kann auf einer Wippe trainiert werden). Solche Pferde werden bodenscheu genannt. Andere Pferde scheuen vor allem bei optischen Reizen, zum Beispiel sich öffnenden Regenschirmen, die sie an große Raubtiere erinnern, die plötzlich aus dem Gebüsch springen. Es gibt auch Pferde, die besonders empfindlich auf Geräusche, Gerüche, Berührung oder Bedrängnis reagieren. Auch ungewöhnliches Verhalten von Menschen wie plötzliches Losrennen, Schreien, Springen, Arme schwenken oder Umfallen lernt das Pferd bei der Gewöhnungsarbeit kennen. Es wird gelernt akustische Reize wie Musik, Lärm oder knisternde Papiertüten gelassen hinzunehmen. Entscheidend ist, dass das Pferd seinem Reiter vertraut.

Das Beworfen werden lässt sich beispielsweise mit leichten Schaumgummibällen trainieren. Das Pferd darf zunächst an dem Ball schnuppern, der Reiter berührt das Pferd mit dem Ball, lässt den Ball vorsichtig auf das Pferd fallen. Dann wird dem Reiter der Ball vom Boden aus zugeworfen. Wenn das Pferd sich daran gewöhnt hat und die Berührung ohne Zucken toleriert, kann man mit mehreren Pferden Ball spielen und sich gegenseitig anwerfen. Dann wechselt man zu größeren und schwereren Bällen. Das Pferd sollte stets als Gewinner aus diesem Spiel hervorgehen, um den Lerneffekt positiv zu verstärken. Der Grundsatz „Vom Leichten zum Schweren“ steht bei der schrittweisen Heranführung im Vordergrund. Am Ende der Ausbildung können die Polizeipferde dann mit Polizeisirenen, Blaulicht, Feuerwerkskrachern, Schüssen, Feuer und Rauch und den Tumulten nach einem Fussballspiel umgehen.

Parallel zum Gelassenheitstraining wird zusammen mit einem erfahrenen Dienstpferd Streife geritten, um das Tier an den Straßenverkehr zu gewöhnen. Dies findet auf einer spielerischen Ebene statt, um das Vertrauen des Pferdes zu gewinnen und seinen Charakter zu stärken.

Die Ausbildungszeit beträgt normalerweise zwölf Monate (so bei den Reiterstaffeln Hannover und Braunschweig). In dieser Zeit werden die Dienstpferde nach den Regeln der Deutschen Reiterlichen Vereinigung („Richtlinien für das Reiten und Fahren“ – Band 1, 2, 4 und 6) ausgebildet. Das Ziel der Ausbildung ist das Ausbildungsniveau der Klasse A.

Quelle: wikipedia.de

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Heute auf keinen Fall vergessen:

Mit seinem Pferd ein paar Gelassenheitsübungen durchführen

Eure Jackie von Horseweb

 

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Jaqueline Weidlich

Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut. -Henri Cartier-Bresson