Bodenarbeit, Morgenpost

Moin liebe Horsewebber, wer es noch nicht mitbekommen hat, in dieser Woche dreht sich alles um das Fundament einer guten… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
12.06.2019 2 min lesen
Symbolbild © www.sportfotos-lafrentz.de/Stefan Lafrentz

Moin liebe Horsewebber,
wer es noch nicht mitbekommen hat, in dieser Woche dreht sich alles um das Fundament einer guten Beziehung zwischen Mensch und Pferd: der Bodenarbeit, auch Horsemanship genannt.
In diesem Zusammenhang haben viele wohl schon den Namen Monty Roberts gehört.
Monty Roberts ist ein US-amerikanischer Autor, Pferdezüchter und ehemaliger Rodeoreiter, der durch einen besonderen Umgang mit traumatisierten und schwierigen Pferden bekannt geworden ist. Geboren wurde er 1935 als Sohn eines kalifornischen Pferdetrainers in Salinas. Bereits im Alter von drei Jahren lernte er dort das Reiten, mit vier Jahren ritt er erste Turniere. Zu seinem Vater hatte er ein schwieriges Verhältnis; er wurde oft geschlagen und hasste zudem die gewalttätigen Methoden, mit denen sein Vater die Pferde einritt. Dies schaffte wohl die Grundlage seiner Join-Up-Methode. (wikipedia)
Viele durften ihn und sein Umgang mit Pferden schon auf der Equitana live erleben.

 

Veranstaltung des Tages:
Nach dem langen Wochenende stehen heute keine Turniere an.

 

TV-Tipp des Tages:
12.06.2019 | 16:10 Uhr | ARD
Die Tierärzte – Retter mit Herz: Zwangspause für ein Kutschpferd

 

Information des Tages:

Monty Roberts bildet Instruktoren aus, sogenannte Certified Instructors, die ihrerseits dann Roberts Konzepte unterrichten. Dazu gehört auch der Prozess des Join-Up. Im deutschsprachigen Raum gibt es mittlerweile mehr als zehn Instruktoren.

Die Join-Up-Methode (englisch) wurde im Original entwickelt, um Pferden das Vertrauen zum Menschen zu geben und sie zu veranlassen, diesen als Leittier anzusehen. Heute weiß man, dass diese Methode auf der Basis der Negative Verstärkung beruht und nichts mit natürlichem Herdenverhalten von Pferden zu tun hat.

Junge vom Menschen gezogene Pferde sind in den meisten Fällen an Menschen gewöhnt und müssen daher nicht gezähmt werden, sondern werden weltweit normal eingeritten. Wildpferde, beispielsweise Dülmener Wildpferde, werden in Europa durch langsame Gewöhnung schrittweise gezähmt und dann wie junge Pferde eingeritten. Dieser Vorgang ist vergleichsweise langsam.
In den USA werden dagegen Mustangs, um Zeit zu sparen, mit Gewalt „gebrochen“ und eingeritten. Das von Monty Roberts eingeführte Join Up soll schneller zum Ziel führen als das „Brechen“. Beide Methoden gehören jedoch weiterhin zum Oberbegriff „Pferde (ein)brechen“. (wikipedia)

 

Heute auf keinen Fall vergessen:
In der Ruhe liegt die Kraft!

Einen schönen Tag und viel Freude mit den Pferden!

Eure Jackie von Horseweb

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Jaqueline Weidlich

Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut. -Henri Cartier-Bresson