Julien Epaillard Dubai Du Cedre Grasso

(Prag) Sein Hobby ist Motocross, seiner Kollegen nennen ihn Flying Frenchman: der Franzose Julien Epaillard “flog” mit der erst zehn Jahre alten Selle Francais-Stute Dubai du Cedre zum Sieg im LGCT Super-Grand Prix in Prag und krönte damit eine Spitzensaison. Der 46-jährige, der im Haras de la Bosquetterie in Cherbourg zuhause ist, darf 300.000 Euro aus der Gesamtdotierung von 1.260.000 Euro mit nach Hause nehmen.

Selfie-Time nach dem Super Grand Prix: Sieger Julien Epaillard, 2. Henrik von Eckermann und der Dritte Max Kühner – aber wem gehört der rechte Arm da? (Foto: Epaillard)

Ohne Fehler kamen nur sieben aus Runde eins des Super Grand Prix in Prag ins Ziel, darunter auch Epaillard. Im zweiten Durchgang unterlief Epaillard mit seiner Stute von Baloubet du Rouet-Diamant de Semilly dann ein Fehler, aber die Zeit machte den Unterschied. Doppel-Weltmeister Henrik von Eckermann ereilte das Mißgeschick bereits im ersten Umlauf mit Top-Pferd King Edward. Der Schwede wurde Zweiter im Super-Grand Prix. Einen Top-Erfolg landete der Österreicher Max Kühner, der mit Up Too Jacco Blue Platz drei in Prag belegte. Der 12 Jahre alte Wallach stammt vom Spitzenvererber Chacco-Blue ab und gehört Kühner und Hans Christian Jacobsen gemeinsam, soll heißen, das Preisgeld von 200.000 Euro dürfte geteilt werden. Das beste deutsche Ergebnis in Prag steuerte einmal mehr Katrin Eckermann (Sassenberg) bei, die mit der Westfalenstute Cala Mandia der siebten Platz belegte.

“Ich denke ja, meine größte Stärke ist, dass ich schnell bin”, räumte Epaillard schon vor einigen Jahren ein. Jetzt atmete der 46-jährige einmal tief durch: “Ich hatte ein tolles Jahr 2022 und 2023 – es waren die besten Jahre meiner Laufbahn, weil ich zwei wirklich großartige Pferde habe.”

Bild mit freundlicher Genehmigung von Martina Brueske | Horseweb

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