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Islandpferde zu Besuch am DOKR

Stafettenritt zur Islandpferde-WM macht Station in Warendorf Warendorf (fn-press). Seltener Besuch am DOKR: 15 Reiter und ihre Islandpferde haben die… Artikel lesen

Marike Weber
12.07.2019 2 min lesen
Islandpferde (Foto:pixabay)

Stafettenritt zur Islandpferde-WM macht Station in Warendorf

Warendorf (fn-press). Seltener Besuch am DOKR: 15 Reiter und ihre Islandpferde haben die Reiter-Zentrale in Warendorf auf ihrem „Stafettenritt“ von den Niederlanden bis nach Berlin besucht. Denn dort findet vom 4. bis 11. August die Weltmeisterschaft der Islandpferde statt. In 38 Etappen legen sie diesen Stafettenritt zurück. Das Ziel einer solchen Tages-Etappe war auch das Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) in Warendorf.

Insgesamt 373 Kilometer haben die Islandpferdereiter seit dem Start am 28. Juni bereits zurückgelegt, als sie beim DOKR eintreffen. Dort wurden sie von Axel Linke, Bürgermeister der Stadt Warendorf, Ulrich Döing, Präsident des Island-Pferde-,Reiter- und Züchterverbands (IPZV) und Soenke Lauterbach, Generalsekretär der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) in Empfang genommen. „Das ist schon toll, was Sie mit diesem Stafettenritt auf die Beine stellen, eine tolle Werbung für den Sport und besonders für das Thema Pferd“, sagte Bürgermeister Axel Linke bei seiner Begrüßung der Reiter. „Wir freuen uns ganz besonders, dass wir heute in der Pferde-Hauptstadt Warendorf Quartier beziehen dürfen“, so der IPZV-Präsident Ulrich Döing.

In Berlin überreicht die Gruppe dann am Eröffnungstag traditionell den Stafettenstab mit der Grußbotschaft des Ausrichters der letzten Islandpferde-Weltmeisterschaft an die Ausrichter der diesjährigen WM. Die meisten Reiter nehmen nur an einer Tagesetappe teil, die durchschnittlich 25 Kilometer lang ist. Aber fünf Reiter der Gruppe reiten die komplette Strecke vom niederländischen Oirschot bis nach Berlin – mehr als 600 Kilometer. Zu dieser Gruppe gehört auch Willi Esser aus Erkelenz mit seiner selbstgezogenen Stute Svala. „Ich freue mich ganz besonders auf den Einritt in das Stadion in Berlin, das wird bestimmt ein ganz besonderer Gänsehaut-Moment“, so der 84-Jährige, der im Januar noch eine Hüft-OP hatte. „Aber ich reite sonst auch jeden Tag vier Pferde, Muskelkater habe ich nicht“, so Esser. Quartier bezogen Reiter und Pferde auf dem Hof Sandschulte bevor es am nächsten Morgen weiter nach Herzebrock-Clarholz ging.

Quelle: FN

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