Der Verein sei nicht verantwortlich zu machen und habe daher weiter Anspruch auf die Einstellmiete sowie die Kosten für die vereinbarte Laufband- und Koppelnutzung – für die sechs Wochen, die eine ordentliche Kündigung dauert. Die Begründung des Richters: „Eine fristlose Kündigung sei nur dann möglich, wenn dem Kündigenden unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Mietverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist nicht zugemutet werden kann.“
Da in diesem Fall keine unzumutbaren Umstände vorliegen muss die Pferdebesitzerin die ausstehende Mieten nachzahlen.

Quelle: abendzeitung-muenchen.de