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Westfälische Reitpferdekörung 2019: 50 Zweijährige und sechs Dreijährige gekört

Siegerhengst für den Rekordpreis von 1.9 Millionen Euro versteigert Drei stimmungsvolle Körtage in Münster-Handorf sind zu Ende gegangen. 76 Hengste… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
28.11.2019 2 min lesen
40 Dressursieger (Foto:Reckimedia)

Siegerhengst für den Rekordpreis von 1.9 Millionen Euro versteigert

Drei stimmungsvolle Körtage in Münster-Handorf sind zu Ende gegangen. 76 Hengste stellten sich der fünfköpfigen Körkommission rund um Zuchtleiter Thomas Münch. Sie vergab 15 positive Körurteile an Springhengste und 35 an Dressurhengste. Von den sieben vorgestellten Sattelkörungskandidaten wurden sechs gekört. Zehn Hengsten wurde der Titel „Prämienhengst“ verliehen. Auf den Endring kamen vier Dressur- und vier Springhengste.

Der bildschöne westfälische Publikumsliebling von Dream Boy/Sir Donnerhall I aus der Zucht von C. van der Laan, aus den Niederlande wurde zum diesjährigen Siegerhengst Dressur gekürt. Ausgestellt hatte ihn die Besitzergemeinschaft Gießelmann und Van der Laan aus Barver. Nach einem spannenden Bieterduell wurde er in der anschließenden Hengst-Auktion an die Helgstrand Dressage versteigert. Bei sagenhaften 1,9 Millionen Euro fiel der Hammer, den zum letzten Mal Bernd Richter in der Hand hielt, ehe er in den wohlverdienten Ruhestand geht.

Der 1. Reservesieger Dressur, ein Livaldon/Fürstenball-Sohn aus der hannoverschen Zucht stand nicht zum Verkauf. Er wird zukünftig bei René Tebbel in Emsbüren beheimatet sein und wurde auf den Namen „Lifetime“ getauft. Zwei Hengste wurden als 2. Reservesieger Dressur ausgezeichnet. Dies waren ein For Romance I/Vivaldi-Sohn (Z.: Georg u. Leonie Kellerwessel, Köln, A.: BG Kellerwessel u.Sylvia Zimmer GbR, Köln), der mit 300.00 € den zweithöchsten Zuschlagspreis erzielte sowie ein Hengst v. Sir Heinrich/Floresco aus der Zucht von Gisela u. Jan Dag Wilms-Ruck, Unna und ausgstellt von der Helgstrand Dressage ApS aus Dänemark. Der Hengst stand nicht zum Verkauf.

Bei den Springhengsten wurde ein Sohn des Kannan aus einer Chin Chin-Mutter mit der Siegerschärpe dekoriert. Aussteller des in den Niederlanden gezogenen Hengstes war die Besitzergemeinschaft Mathieu Beckmann und Simon Kohlenbrenner. Das Landgestüt Moritzburg in Sachsen erhielt für 95.000 € den Zuschlag für den sprunggewaltigen Braunen. Der 1. Reservesieger der Springer, ein Cornet Obolensky-Gaillard de la Pomme-Sohn aus der Zucht des FC Bayern-Stars Thomas Müller, wurde für 87.000 € an das Gestüt Vorwerk in Cappeln versteigert. Auch bei den Springhengsten gab es zwei 2. Reservesieger. Ein Sohn des For Pleasure aus der hoch erfolgreichen Comme il faut NRW-Tochter, Chao Lee, wurde für 240.000 € den Ludger Beerbaum Stables aus Riesenbeck zugeschlagen. Er war damit auch teuerster Springhengst des Lots. Der weitere Reservesieger kam aus der niederländischen Zucht und wurde von Mathieu Beckmann aus Wettringen ausgestellt. Der Durango VDL/Cantos-Sohn stand nicht zum Verkauf.

Bei den nicht gekörten Hengsten war mit 47.000 € ein Oldenburger Bon Coeur-Depardieu-Sohn das Spitzenpferd.

Der Gesamtumsatz der Auktion belief sich auf 4.882.500 €. Im Durchschnitt kosteten die 37 gekörten Hengste 123.486 Euro. Für die 14 nicht gekörten Hengste wurden im Durchschnitt 22.394 Euro ausgegeben.

Gesamtergebnis der Körung und Preisliste.

Quelle: westfalenpferde.de

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Jaqueline Weidlich

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