29.11.2022

Finalqualifikation in der Dressur bei den BuCha 2017

Die Qualifikationsprüfung der sechsjährigen Dressurpferde wurde in zwei Teile aufgeteilt.

Die Fürstenball-Wolkentanz-Tocher Flambeau konnte unter Reiterin Anne-Kathrin Pohlmeier die Höchstbenotung im ersten Teil der Finalqualifikation der sechsjährigen Dressurpferde erreichen. Richter H: Elke Ebert, C: Horst Eulich und M: Rolf-Peter Fuss vergaben für die Performance der Hannoveranerin eine 8,9, für den Schritt der von Jörn Wedermann gezogenen, dynamischen Stute sogar eine 10!
Pohlmeier hatte zuvor den aufstrebenden Wallach Lordswood Dancing Diamond zum WM-Titel der jungen Dressurpferde in Ermelo geführt und konnte jetzt eben auch Flambeau in Warendorf unter Bestnoten präsentieren. Eine 9,0 holte das Paar für den Gesamteindruck ab und 8,5 für Trab, Galopp und Durchlässigkeit. Die Stute im Besitz von Bernd Möhlmann ist auf bestem Weg ihrem Stallgenossen Lordswood Dancing Diamond Konkurrenz zu machen.

Der zweite Platz in der Prüfung ging an einen Westfalen-Hengst unter Claudia Rüscher. Baccardi von Belissimo M x De Niro überzeugte vor allem mit seiner Ausführung des Galopp. Die Richter vergaben hier eine 9,0 an das Paar, insgesamt 8,4 Punkte. Für Trab, Schritt und Gesamteindruck staubten sie jeweils 8,5 Punkte ab. Die Durchlässigkeit des Hengstes behält mit einer 7,5 Benotung noch etwas Luft nach oben.

Dritter wurde der Elfenkönig, ein Hannoveraner-Wallach aus der Zucht von Carsten Johanns. Unter Alexandra Bimschas ging er in den Wettbewerb und konnte sich mit einer durchweg sauberen Leistung  hinter Baccardi und Rüscher einordnen. 8,2 stand bei dem Paar am Ende als totales Ergebnis.

Die zweite Abteilung gewann ebenso ein Fürstenball-Nachkomme diesmal aus einer Sandro Hit-Mutter, nämlich der Hannoveraner Fior unter Reiter Frederic Wandres. aus der Zucht im Gestüt Lewitz stammend sammelte der Oldenburger Hengst heute gute Wertungsnoten von den Richtern, insgesamt 8,7 sprenge für den Auftritt raus. Dabei zwei mal 9,0 für Trab und den Gesamteindruck. Jeweils 8,5 für Schritt, Galopp und Durchlässigkeit.

Zweiter wurde Nymphenburg’s First Ampere mit seiner Reiterin Tessa Frank. Züchter ist Jan Simsglüss. Eine 8,3 stand am Ende auf ihrem Konto und eine solide Leistung des Hannoveraner Hengstes. Zweite Verfolgerin von Wandres und erneut in der Top 3 war Claudia Rüscher. Mit Holsteiner Hengst Champagner, gezogen von Erna Aholainen, teilt sie sich den zweiten Platz mit Tessa Frank und First Ampere.

Alle Ergebnisse gibt es hier.

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