Im Kontext des Reitsports steht die Abkürzung DSP für das Deutschen Sportpferd.
Es handelt sich dabei um ein gemeinsames Stutbuch, das erst im Jahr 2003 ins Leben gerufen wurde. Hier sind die wichtigsten Details:
1. Ein Zusammenschluss regionaler Zuchten
Das DSP ist kein Produkt eines einzelnen Bundeslandes. Es entstand durch die Kooperation mehrerer deutscher Zuchtverbände, die ihre Kräfte bündeln wollten, um international konkurrenzfähiger zu sein. Heute gehören dazu:
Baden-Württemberg
Bayern
Brandenburg-Anhalt
Rheinland-Pfalz-Saar
Sachsen-Thüringen
2. Das Zuchtziel: Ein Allrounder für den Sport
Das Ziel ist ein elegantes, leistungsbereites und rittiges Warmblutpferd, das in allen großen Disziplinen (Dressur, Springen, Vielseitigkeit und Fahren) auf Weltklasseniveau bestehen kann.
Stockmaß: Meist zwischen 165 und 175 cm.
Charakter: Sie gelten als nervenstark und menschenbezogen, was sie auch für ambitionierte Freizeitreiter attraktiv macht.
3. Berühmte DSP-Pferde
Vielleicht hast du schon Namen von Pferden gehört, die das Kürzel „DSP“ vor ihrem Namen tragen. Das sind oft „Botschafter“, die besonders erfolgreich im Sport sind:
DSP Alice: Weltmeisterin im Springreiten (mit Simone Blum).
DSP Chakaria: Europameisterin im Springreiten (mit André Thieme).
DSP Quantaz: Eines der Top-Dressurpferde von Isabell Werth.
Deutsches Sportpferd DSP - Hengsttage in München
Es ist das Zuchthighlight des Jahres im DSP-Kalender: Die Hengsttage und die Auktion des Zuchtverbandes Deutsches Sportpferd in München vom 21. – 24. Januar. Zum 23. Mal seit der Gründung wird in München auf der Olympiareitanlege in Riem zur Körung der dressur- und springbetonten Hengste gebeten. Züchter/innen und Interessenten aus ganz Europa und darüber hinaus nehmen diesen Termin gern wahr, um sich die Zukunft der DSP-Zucht ganz genau anzuschauen.
Insgesamt 92 junge Hengstanwärter umfasst das Lot der DSP-Hengsttage, zur Vorauswahl wurden bereits rund 300 Hengste angemeldet. Begleitet wird das Programm in der bayerischen Hauptstadt von durchaus bajuwarisch anmutenden Züchterabenden, außerdem gilt es herausragende Züchter/innen und Hengste zu ehren. Den Abschluss setzt die Onlive-Auktion der Hengste.
Hier kommt die Überschrift hin

Deutschland gewinnt LLN-Nationenpreis mit “The man to handle the pressure”
Team Germany hat im US-amerikanischen Ocala den LLN-Nationenpreis gewonnen. Gerade mal vier Strafpunkte blieben als Ergebnis stehen. Vogel und kukuk Doppel-Null.

Wellington International – DSP Chakaria is back
Prima Eindruck hinterlassen – DSP Chakaria und André Theme im Wellington GP, Woche neun. Platz sechs für das Dreamteam – Platz eins für Darragh Kenny (IRL) und Eddy Blue.

WEF Challenge – Ben Maher gewinnt – Rupert Carl Winkelmann bester Deutscher
„Klassentreffen“ in Wellington beim CSI5*: Ben Maher gewinnt, Richard Vogel, Rene Dittmer und Andre Thieme dabei – aber Rupert C. Winkelmann bester Deutscher in der WEF Challenge.

Sharjah Ruler Cup mit David Will und Rene Tebbel
Weltcup-Springen und mehr in Sharjah – den kühlen Winter in Europa hat auch David Will schon vor Wochen gegen angenehme Temperaturen getauscht. Der Zeitplan ist knapp und komfortabel.

Abu Dhabi – Verschnaufpause mit CSI2*
In Abu Dhabi ist nach dem Nationenpreis in der LLN-Serie am Samstag auf Zwei-Sterne-Niveau geritten worden. Das haben u.a. David Will und auch William Finnell genutzt.

CSI5* Doha – Saudi-Arabien mit Doppelerfolg im Großen Preis, Christian Ahlmann wird Vierter
Ein 1,5-Mio-Euro Grand Prix, zwei saudische Springreiter und freudetrunkenes Publikum in Doha. Al Sharbatly vor Almobty und Devos. Chrsitan Ahlmann auf Rang vier.
