Cornets Iberia v. Cornets Iberio/Lord Sinclair (Foto: Hannoveraner Verband/Beelitz/Gerstenkorn)

Verden. Zwölf Bieter gaben 59 Gebote ab und machten Cornets Iberia mit dem Zuschlagspreis von 42.000 Euro zur Nummer eins der Statistik der Verdener Auktion Online im November. Der Durchschnittspreis der letzten Reitpferdeauktion des Jahres in der Niedersachsenhalle lag bei 15.472 Euro. Komplettiert wurde das Angebot von Zweijährigen. Den höchsten Preis von 19.000 Euro erzielte Tiamo.

Cornets Iberia ist ein Pferd zum sofort Losreiten. Die siebenjährige Cornets Iberio/Lord Sinclair-Tochter (Z.: Christine Blank, Düsseldorf) hat bereits im 1,30 Meter-Parcours ihr Können unter Beweis gestellt. Es ist bereits der zweite Auktionsauftritt für die großrahmige Braune. Vor genau zwei Jahren hatte sich ihre Ausstellerin Katharina Köhlmoos, Jesteburg, die vielversprechende Stute in der Niedersachsenhalle gesichert. Nun wird Cornets Iberia ihre Box ein einem renommierten Springstall in Niedersachsen beziehen.

Den Weg in die USA tritt das teuerste Dressurpferd an. Die charmante, 2019 geborene Mon Amour v. Marc Cain/Dancier (Z. u. Ausst.: Heinz-Georg Kück, Worpswede) aus dem Stamm der Notera wurde von einem Stammkunden aus Washington, D.C., für 28.000 Euro ersteigert. Nur 500 Euro weniger kostete die Kopfnummer 1, der ebenfalls drei Jahre alte De Luxe G v. Dante’s Junior/Fürstenball (Z. u. Ausst.: Falko Gerdes, Hipstedt). Der kompakt angelegte, talentierte Braune hat bereits Platzierzungen in Dressurpferdeprüfungen auf seinem Konto. Er wird in Hessen den Weg in das große Viereck finden.

15 Mal waren es internationale Bieter, die zum Zuge kamen. Jeweils drei Auktionspferde kommen in französischen und spanischen Besitz, jeweils zwei in britischen und US-amerikanischen.

Komplettiert wurde das Angebot der Verdener Auktion Online im November durch 15 2021 geborene Hengste. Der lackschwarze Totilas/Don Index-Sohn Tiamo (Z. u. Ausst.: Anke Troff, Leer), der auf die Stammstute Willkür zurückgeht, war der begehrteste Zweieinhalbjährige. Bei 19.000 Euro erfolgte der virtuelle Zuschlag nach Mexiko. 17.000 Euro mussten für Glamourous v. Glamourdale/De Niro (Z. u. Ausst.: Ulla Katzorke, Essen) ausgegeben werden. Der Erfolg ist vorprogrammiert: Drei Halbgeschwister sind im Viereck auf S-Niveau angekommen, ein Halbbruder wurde gekört. Der Durchschnittspreis lag bei 11.571 Euro.

Vom 30. November bis 2. Dezember wird es aber noch einmal spannend in der Niedersachsenhalle. Dann gehört die Manege für Körung und Hengstmarkt den jungen Springhengsten. Außerdem werden die Hannoveraner Springpferde-Masters für Vier- bis Achtjährige.

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