01.12.2022
Das belgische Team gewann heute das Finale des Longines FEI Jumping Nations Cup™ 2022 im Real Club de Polo in Barcelona, Spanien. (vlnr) Olivier Philippaerts, Peter Weinberg (Chef d’Equipe), Jérôme Guery, Koen Vereecke, Gregory Wathelet und Gilles Thomas. (FEI/Richard Juilliart)

Barcelona: Belgien gewinnt Nationenpreis-Finale -Deutsches Springteam landet auf Platz sieben

Barcelona (fn-press). Das Nationenpreis-Finale der Springreiter und -reiterinnen in Barcelona ist entschieden und hat für die deutsche Mannschaft nicht den erhofften Erfolg gebracht: Keines der vier Teammitglieder André Thieme (Plau am See), Jana Wargers (Belgien), Christian Kukuk (Riesenbeck) und Janne Friederike Meyer-Zimmermann (Pinneberg) blieb fehlerfrei, so dass es diesmal nur Platz sieben wurde.

Nachdem das deutsche Quartett des Bundestrainers Otto Becker (Sendenhorst) im ersten Umlauf am Donnerstag Rang fünf belegt hatte, war der Ansporn groß, im mit 1,25 Millionen Euro dotierten Finale der acht besten Nationen am Sonntag einen Platz weit vorne zu erobern. Doch daraus wurde nichts. Sowohl André Thieme und seine in Brandenburg-Anhalt gezogenen Stute Chakaria (v. Chap) als auch Jana Wargers Holsteiner Wallach Limbridge (v. Limbus) beendeten den Parcours mit jeweils acht Fehlerpunkten. Christian Kukuk und der belgischen Hengst Mumbai (v. Diamant de Semilly) sowie Janne Friederike Meyer-Zimmermann und der belgischen Plot Blue-Sohn Messi van’T Ruytershof belasteten das Teamergebnis zusätzlich mit je einem Abwurf, so dass sich 16 Fehlerpunkte addierten. So viele hatten zwar auch die Equipen aus Großbritannien und Spanien gesammelt, aber Deutschland hatte die schlechteren Zeiten, so dass es sich an siebter Stelle platzierte. Dahinter rangierten nur noch die Iren mit 20 Fehlerpunkten.

Bundestrainer Otto Becker machte keinen Hehl aus seiner Enttäuschung und sagte: „Das hatten wir uns anders vorgestellt. Uns fehlten die Nullrunden, die braucht man eben. Alle Reiter und Pferde waren gut drauf, jeder hat sein Bestes gegeben, wir müssen aber noch besser werden. Unsere Nationenpreissaison war gut, entsprechend groß ist jetzt unsere Enttäuschung.“

Nach ihrem Sieg im ersten Umlauf galten die Franzosen als Favoriten auf den Gesamtsieg. Die Belgier machten ihnen einen Strich durch die Rechnung: Das Quartett des Nationaltrainers Peter Weinberg, zu dem Koen Vereecke, Jerome Guery, Thomas Gilles und Gregory Wathelet gehörten, beendete das „Länderspiel“ ohne Fehler und verwies die französische Mannschaft auf Rang zwei (4), gefolgt von den punktgleichen, aber langsameren Schweizern. Vorjahressieger Niederlande wurde Vierter. FN/hen

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