Auktion

Holsteiner Frühjahrsauktion: Ein vielversprechendes Lot

Elmshorn. Am 14. April ist es wieder soweit. Es ist Holsteiner Frühjahrsauktion. Rund 40 hoffnungsvolle Nachwuchstalente haben es in das… Artikel lesen

Marike Weber
07.03.2019 3 min lesen
Foto: Janne Bugtrup

Elmshorn. Am 14. April ist es wieder soweit. Es ist Holsteiner Frühjahrsauktion. Rund 40 hoffnungsvolle Nachwuchstalente haben es in das Lot geschafft.

Vier Wochen später als gewohnt wird sie stattfinden: die 33. Holsteiner Frühjahrsauktion in Elmshorn. Grund dafür ist, dass der neue Vermarktungsleiter Roland Metz etwas mehr Zeit bekommen soll, seine Arbeit aufzunehmen. Seit dem 1. März ist der gebürtige Schwabe in Elmshorn nun tätig. Ausgewählt hatte das Auktionslot zuvor das Team der Holsteiner Verband Vermarktungs- und Auktions GmbH, das von Thies Luther mit Rat und Tat unterstützt wurde. Beim Fototermin für den Katalog konnte sich Roland Metz dann ein erstes Bild von den Auktionskandidaten machen. „Ich war beeindruckt von der professionellen Arbeitsweise des gesamten Teams und davon, wie gut die Pferde in Schuss waren. Die Qualität ist durchweg gut. Interessant ist, dass wir eine breite Masse an unterschiedlichsten Sportpferden anbieten können, die vom interessanten dreijährigen Rohdiamanten bis hin zum ausgereiften Springpferd, mit denen unsere Kunden sofort losreiten können, reicht.“
Zehn Dreijährige, die sich im Freispringen präsentieren, und 31 Reitpferde im Alter von vier bis sieben Jahren haben ihre Boxen im Elmshorner Auktionsstall bezogen. Der erste Blick auf ihre Pedigrees verrät bereits, dass wieder eine große und interessante Mischung verschiedener Anpaarungen ausgewählt werden konnte. Angefangen vom Baloubet due Rouet-Sohn Barcley, der inzwischen im Stall von Christian Hess seine Ausbildung genießt, über den Hengst Christian, der sich im Sport international bewiesen hat, bis hin zu Vererbern wie Uriko, Dinken, Quiwi Dream und Cachas, die sich mehr und mehr über ihre erfolgreichen Nachkommen ins Spiel bringen. Nicht zu vergessen sind natürlich die Hengste, die für sich selbst sprechen wie zum Beispiel Vagabond de la Pomme, Cassini I, Clarimo, Cellestial, Corrado I, Toulon und natürlich Casall und seine Söhne.
Doch was wäre die Holsteiner Zucht ohne ihre Mutterstuten? So konnte das Team der Vermarktung auch zahlreiche Pferde für diese Auktion gewinnen, die aus überaus interessanten Familien stammen. Zum Beispiel den vierjährigen Companion v. Companiero. Seine dritte Mutter, Taura, ist nämlich keine Geringere als die Mutter der gekörten Hengste Cesano I und II und Ringo Star. Sieben erfolgreiche Sportpferde hat Taura zudem gebracht. Darunter sind unter anderem Conally und Crocodile Dandy, zwei Erfolgspferde von Markus Renzel. Aus dieser direkten Mutterlinie geht übrigens auch Kira, die Mutter von Casall, hervor. Und im Lot der Dreijährigen befindet sich die Halbschwester einer Vize-Bundeschampionesse. Die Rede ist von Cocobeach v. Christian-Cassini I. Ihre Mutter brachte in Verbindung mit Cormint die Stute Dorotheental’s Canela, die unter Lotte Palmgren im vergangenen Jahr Silber bei den fünfjährigen Vielseitigkeitspferden in Warendorf gewann. „Unter den dreijährigen Pferden befinden sich sicherlich einige Rohdiamanten, die auf dem freien Markt gar nicht zum Verkauf gestanden hätten“, ist sich die langjährige Mitarbeiterin des Holsteiner Verbandes, Sigrun Günther, die Roland Metz auf ganzer Linie unterstützt, sicher.
Doch damit nicht genug, denn in jeder Altersklasse sind interessante Pferde dabei. So zum Beispiel Dalton, ein vierjähriger Sohn des Dinken. Aus seiner Urgroßmutter stammt BB Cardinale, die unter dem Schweizer Roland Birchler unter anderem die Mannschaftsbronzemedaille bei der Junioren-EM in Kopenhagen gewann. Über diese hoffungsvollen Youngster hinaus bietet das Lot aber auch Pferde, mit denen sowohl der Profi als auch der ambitionierte Amateur sofort in die anstehende Turniersaison starten kann. Ein Beispiel dafür ist Laola v. Lenett-Corrado I. Diese sympathische, blutgeprägte Stute ist bereits in Springpferdeprüfungen bis zur Klasse M erfolgreich. Vom noch rohen Dreijährigen bis hin zum siebenjährigen Springpferd mit Parcoursroutine ist also auch in diesem Lot der Holsteiner Frühjahrsauktion wieder für jeden Kunden etwas dabei. 

Alle Auktionskandidaten sind ab dem 15. März mit Video auf der Webseite des Holsteiner Verbandes www.holsteiner-verband.de verfügbar.

Kataloge können telefonisch (+49 4121-4979-0) bestellt werden, und Eintrittskarten sind an der Tageskasse verfügbar.

 

Zeitplan:

Samstag, 30. März, ca. 13.00 Uhr

Präsentation der Auktionspferde mit anschließender Gelegenheit zum Ausprobieren

Montag, 1. April bis Freitag, 12. April, von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Tägliches Training mit Gelegenheit zum Ausprobieren

 

Samstag, 6. April, 11.00 Uhr

Präsentation der dreijährigen Auktionskandidaten im Freispringen. Anschließend besteht die Möglichkeit, die älteren Pferde auszuprobieren.

 

Sonntag, 14. April, ca. 9.00 Uhr

Präsentation der dreijährigen Pferde im Freispringen, anschließend Präsentation der vier- bis siebenjährigen Pferde unter dem Sattel.

 

Sonntag, 14. April, ca. 14.00 Uhr

Beginn der Auktion

(PM)

Marike Weber

„Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“ (Albert Einstein)