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Holsteiner Frühjahrsauktion: Chiona war Spitze

Einen Tag nach seinem 20. Geburtstag stand Casall auch bei der Holsteiner Frühjahrsauktion in Elmshorn im Rampenlicht und zwar als… Artikel lesen

Marike Weber
15.04.2019 2 min lesen
Chiona – die Preisspitze der diesjährigen Holsteiner Frühjahrsauktion (Foto: Janne Bugtrup)

Einen Tag nach seinem 20. Geburtstag stand Casall auch bei der Holsteiner Frühjahrsauktion in Elmshorn im Rampenlicht und zwar als Vater des Spitzenpferdes Chiona. Die fünfjährige Braune aus der Zucht von Detlef Bendixen, Brebel/Süderbrarup, und dem Besitz der Holsteiner Verband Vermarktungs- und Auktions GmbH hatte bereits vor zwei Jahren mit einem hervorragenden Stutentest auf sich aufmerksam gemacht. Die aus einer Cristo-Lovari-Mutter stammende Chiona wurde von Auktionator Hendrik Schulze Rückamp, der zum ersten Mal in der Fritz-Thiedemann-Halle seines Amtes waltete, für 77.000 Euro zugeschlagen. Neuer Besitzer ist ein Gestüt aus Schleswig-Holstein, dessen Besitzer auch viel Wert auf den sportlichen Einsatz seiner Pferde legt. Zweitteuerstes Pferd war ebenfalls eine Stute: Laola v. Lenett-Corrado I-Candillo aus der Zucht und dem Besitz von Dr. Rolf Stecher, Nordhastedt, kostete 40.000 Euro. Die sechsjährige Stute wird in Großbritannien ihren weiteren Weg im Vielseitigkeitssport gehen. Teuerster Dreijähriger war ein Hengst mit hoch interessanter, erfolgsversprechender Abstammung. Vancouver hat den international hoch erfolgreichen Vagabond de la Pomme zum Vater, der Muttervater Cartani, ebenfalls international hoch erfolgreich, und der Großvater mütterlicherseits der unvergessene Carthago. Der famos springende Braune aus der Zucht von Michael Winstel, Hattersheim, und dem Besitz von Thomas Sagel, Brakel, wurde für 52.000 Euro an einen Hamburger Sportstall verkauft.  Die 28 zugeschlagenen Reitpferde kosteten im Schnitt glatte 23.000 Euro, die zehn noch nicht gerittenen Dreijährigen 16.800 Euro. Die Käufer kamen in diesem Jahr vornehmlich aus Deutschland. Aber auch Kunden aus Frankreich, Italien, den Niederlanden, der Schweiz und Spanien werden mit einem hoffnungsvollen Holsteiner in ihre Heimat zurück kehren. „Ich bin sehr zufrieden“, sagte Auktionsleiter Roland Metz, zum Verlauf seiner ersten Auktion für den Holsteiner Verband. „Wir hatten ein vielschichtiges Käuferpublikum vor Ort, darunter auch viele Neukunden“.

 

(PM)

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