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Auktion, Gestüt / Verband

Gute Stimmung in der Niedersachsenhalle

Letzte Auktionspferde des Jahres für den beachtlichen Durchschnittspreis von 16.510 Euro versteigert Verden. Genau 100 Pferde gehörten zum großen Lot… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
11.11.2019 1 min lesen
Preisspitze der Verdener Auktion im November: Quedez v. Quantensprung/Sirtaki. Foto: VHW, Tammo Ernst

Letzte Auktionspferde des Jahres für den beachtlichen Durchschnittspreis von 16.510 Euro versteigert

Verden. Genau 100 Pferde gehörten zum großen Lot der Verdener Auktion im November. Es war die letzte Möglichkeit im 70. Jahr der Verdener Auktionen, in der Niedersachsenhalle einen Hannoveraner oder Rheinländer zu ersteigern. Preisspitze war Quedez, der für 55.0000 Euro nach Baden-Württemberg verkauft wurde. Im Durchschnitt mussten für den Spitzennachwuchs 16.510 Euro angelegt werden.

Mit Kopfnummer 89 hatte der Quantensprung/Sirtaki-Sohn Quedez (Z. u. Ausst.: Marina-Mara Tranins, Wahrenholz) die größten Begehrlichkeiten auf seiner Seite. Nach flottem Bieterduell erteilte Auktionator Frederick De Backer bei 55.000 Euro den Zuschlag an einen Käufer aus Baden-Württemberg.

Bestbezahltes Springpferd war Dahlien v. Drosselklang II/Cheenook (Z. u. Ausst.: Martina Zilinska, Dolni Domaslavice/CZE). Die Tochter des Hannoveraner Hengst des Jahres 2001 war einem Stammkunden aus Frankreich 40.000 Euro wert.

Schon im Vorfeld der Verdener Auktion im November war das Interesse weit über die Grenzen Deutschlands hinaus groß. So werden 35 Auktionspferde ihren Hafer zukünftig außerhalb der Bundesrepublik bekommen. Die meisten Pferde sicherten sich Kunden aus Frankreich (zwölf), gefolgt von den Vereinigten Arabischen Emiraten (fünf) und Großbritannien (drei).

Die Reiter des Verdener Auktionsteams verabschiedeten Jörg-Wilhelm Wegener als Auktionsleiter unübersehbar mit Dank. „Danke Jörg“ stand auf dem Rücken der T-Shirts, die jeder Reiter bei der Vorstellung seines letzten Pferdes trug.

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Jaqueline Weidlich

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