Zucht

Westfalen müssen auf Umsetzung der Änderung bei Vergabe der Staatsprämientitel für Stuten warten

Der Titel Staatsprämienstute ist für Stuten eine enorm wichtige Auszeichnung, entsprechend kommt der Vergabe dieser Titel eine große Bedeutung zu…. Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
29. 05 1 min lesen
Symbolbild (Foto: pixabay)

Der Titel Staatsprämienstute ist für Stuten eine enorm wichtige Auszeichnung, entsprechend kommt der Vergabe dieser Titel eine große Bedeutung zu. Anlässlich der diesjährigen Versammlungen der rassebezogenen Zuchtausschüsse und Züchterversammlungen des Westfälischen Pferdestammbuchs (Kaltblut, Haflinger, Reitpony und Shetland-Rassen sowie weitere Rassen) wurde deshalb auch über die Neuauflage des Erlasses zur Vergabe des Staatsprämientitels diskutiert. Nun kann der Erlass nicht einfach beschlossen werden und anschließend sofort umgesetzt werden. Vielmehr muss der Erlass genehmigt werden und zwar vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. Das Ministerium wiederum hat viele Aufgaben und kann deshalb keineswegs im Handumdrehen das Anliegen der Züchter bearbeiten. Das aufwendige Genehmigungsverfahren wird eine schnelle Umsetzung, wie sie die Züchter wünschen, die gerne noch in der Zuchtsaison 2018 davon profitieren möchten, nicht ermöglichen können. Stattdessen wird die westfälische und rheinische Züchterschaft wohl bis 2019 warten müssen, um die geplante Öffnung mit erhöhten Anforderungen für „nicht-westfälische / -rheinische“ Stuten umsetzen zu können.

Quelle: www.reiter-und-pferde.de

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