Morgenpost, Zucht

Was heute wichtig ist (30.07.2019)

Moin liebe Horsewebber, die FN hat ein kleine Züchterfibel herausgebracht: „Zucht – Deutsch / Deutsch – Zucht“. So wollen wir… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
30.07.2019 2 min lesen
Symbolbild (Foto:pixabay)

Moin liebe Horsewebber,
die FN hat ein kleine Züchterfibel herausgebracht: „Zucht – Deutsch / Deutsch – Zucht“. So wollen wir uns mal den Fachbegriffen in der Pferdezucht zuwenden. Heute A bis C:

Abfohlmeldung:
Besitzer einer eingetragenen, bedeckten bzw. besamten Stute erhalten zu Jahresbeginn die Abfohlmeldung von dem jeweiligen Zuchtverband. Auf der Abfohlmeldung werden die Geburt des Fohlens und alle notwendigen Informationen über das Fohlen eingetragen. Es ist die Grundlage für die Ausstellung des Pferdepasses. Wenn eine Stute ein lebendes Fohlen zur Welt bringt, muss die Geburt innerhalb von einigen Tagen beim Zuchtverband gemeldet werden. Ist eine Stute nicht tragend, hat sie verfohlt oder stirbt das Fohlen bevor es registriert ist, wird dies auf der Abfohlmeldung eingetragen.

Abstammungsnachweis:
Der Abstammungsnachweis ist eine Zuchtbescheinigung. Sie ist eine von dem Zuchtverband ausgestellte Urkunde über die Abstammung und Leistung eines Zuchtpferdes und kann als Abstammungsnachweis oder als Geburtsbescheinigung ausgestellt werden – sofern die Eltern in das Zuchtbuch der Rasse eingetragen sind. Weitere Anforderungen an die Leistungen der Pferde mit einem Abstammungsnachweis sind in den Besonderen Bestimmungen zu den jeweiligen Rassen der Zuchtverbandsordnung (ZVO)geregelt.

Aber folgende Voraussetzungen müssen immer erfüllt werden, wenn ein Abstammungsnachweis ausgestellt werden soll:

  • Beide Elternteile sind im Jahr der Bedeckung oder werden spätestens im Jahr der Geburt des Fohlens in den entsprechenden Abschnitten des Zuchtbuches eingetragen.
  • Die Abfohlmeldung wurde innerhalb der von dem Zuchtverband festgelegten Frist nach dem Abfohlen vorgelegt.
  • Die Identifizierung des Fohlens ist durch den Zuchtleiter oder seinen Beauftragten bei Fuß der Mutterstute erfolgt. 

AGP: 
Die Arbeitsgemeinschaft für Pony- und Kleinpferdezüchter (AGP) ist der Zusammenschluss der Zuchtverbände sowie der Interessengemeinschaften.

Chippen: 
Eine Art der aktiven Kennzeichnung von Pferden mittels eines kleinen Mikrochips, der an der linken oberen Halsseite in den Muskel gesetzt wird. Mit der Überarbeitung der neuen Viehverkehrsverordnung vom 12.02.2010 wurde für Deutschland die Entscheidung getroffen, dass alle nach dem 01.07.2009 geborenen Fohlen mit einem elektronischen Transponder, dem sogenannten Chip, gekennzeichnet werden müssen.

Quelle: pferd-aktuell.de


Veranstaltung des Tages:

Heute steht nichts an, so bleibt mehr Zeit für das Pferd.


TV-Tipp des Tages:

30.07.2019 | 19:00 Uhr | Eurosport
FEI Nations Cup in Hickstead (GBR)

Information des Tages:

Da als Zuchtpferde nur Tiere eingesetzt werden sollten, die dem Zuchtziel der jeweiligen Rasse möglichst gut entsprechen, muss zunächst eine Auswahl erfolgen. Auswahlkriterien können sein:

  • Abstammung
  • Exterieur/Interieur
  • Eigenleistung
  • Nachkommenleistung
  • Gesundheit

Heute auf keinen Fall vergessen:

Auch wenn die Temperaturen etwas zurück gegangen sind, sollte man es ruhig angehen lassen.

 

Eure Jackie von Horseweb

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Jaqueline Weidlich

Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut. -Henri Cartier-Bresson