Mehr Reitsport, Zucht

Mit Klonen zur Elitezucht: Die Mannschaft aus nur einem Pferd

Polo ist eine der ältesten Sportarten der Menschheitsgeschichte, die bis heute gespielt wird. In Argentinien dominiert das Polo spielen bis… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
02.07.2019 1 min lesen
Symbolbild (Foto: Pixabay)

Polo ist eine der ältesten Sportarten der Menschheitsgeschichte, die bis heute gespielt wird. In Argentinien dominiert das Polo spielen bis heute und ist einer der beliebtesten Mannschaftssportarten im Land. Nach Argentinien kam der Reitsport Polo im Jahr 1873 durch Engländer, die ins Land kamen, um u. a. die Eisenbahn zu bauen.
Man sagt, dass die Pferde in einem Spiel bis zu 90% ausmachen. So ist es nicht verwunderlich, dass auch die Zucht eine große Rolle spielt. Hauptsächlich wird das Polo Argentino im Spiel eingesetzt, es ist eine Züchtung aus argentinischen Criollos und dem Englischen Vollblut. Criollos zeichneten sich durch ihre Anspruchslosigkeit, Ausdauer und Durchhaltevermögen aus. Die englischen Pferde steuerten ihre Schnelligkeit bei und waren leicht zu lenken. Ursprünglich war die Höhe von Polopferden auf 142 cm begrenzt, dann auf 147. Heute gilt als ideale Höhe 156 cm.

Laut dem argentinischen Züchterverband für Polopferde (AACCP) werden jedes Jahr ca. 3.000 Fohlen geboren. Die Besten unter den Fohlen werden dann mit 5Jahren zum ersten mal aktiv beim Spiel eingesetzt, bis sie ca 12, maximal 15 Jahre sind. Zum Einsatz kommen hauptsächlich Stuten, da ihnen bessere Spieleigenschaften nachgesagt werden und man sie später auch noch zur Zucht einsetzten kann. Doch in Argentinien bedeutet Zucht gleich Klonen, man möchte sich nicht auf  die natürliche Weise der Erbgut-Übertragung verlassen.
So kann es vorkommen, dass eine Stute, welche besonders polotauglich ist geklont wird und ihre Klone eine komplette Mannschaft ausmacht.

Hier geht es zu dem originalem Artikel und einem Trainerinterview der hauptsächlich geklonte Pferde hat.

Themen in diesem Artikel
Jaqueline Weidlich

Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut. -Henri Cartier-Bresson