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Zakrzow: Ferdinand BB gewinnt Dressur-Weltcup – Lena Waldmann und Fiderdance belegen Platz vier

Zakrzow (fn-press). Im polnischen Zakrzow lud der Dressur-Weltcup der Zentraleuropa-Liga aufs Viereck. Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) siegte mit dem… Artikel lesen

Martina Brueske
27.10.2021 2 min lesen
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Zakrzow (fn-press). Im polnischen Zakrzow lud der Dressur-Weltcup der Zentraleuropa-Liga aufs Viereck. Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) siegte mit dem Hannoveraner Ferdinand BB vor der in Deutschland lebenden Australierin Kristy Oatley.

Gleich zwei Weltcup-Turniere der Sparte Dressur standen an diesem Wochenende auf dem Turnierkalender. Während in Herning (Dänemark) die starke Westeuropa-Liga in die neue Saison startete, wurde die Serie in der Zentraleuropa-Liga (weitgehend Osteuropa) im polnischen Zakrzow fortgesetzt. Für einen Start in Polen hatte sich auch Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl entschieden. Sie setzt den zwölf Jahre alten Hannoveraner Wallach Ferdinand BB ein. Sein Namenszusatz „BB“ verweist auf die Besitzerin Beatrice Bürchler-Keller, der auch die Trakehner Gold-Stute Dalera BB gehört.

Ferdinand BB, Sohn des Florencio aus einer Lanciano-Mutter, fand im Grand Prix noch nicht zu seiner Topform. Es schlichen sich etliche Fehler in der Trabtour, in der Passage und auf der Schlusslinie ein. 70,658 Prozent reichten nur für Platz sechs. In der Kür zeigte der Braune dann, dass es auch fast fehlerfrei geht: Sieg für Jessica von Bredow-Werndl mit 78,78 Prozent.

Die in Lütjensee bei Hamburg lebende Australierin Kristy Oatley folgte mit ihrem langjährigen Turnierpartner Du Soleil v. De Niro auf Platz zwei. Der Hannoveraner Wallach, inzwischen 17 Jahre alt, wurde mit 77,575 Prozent bewertet. Auf Rang drei schlossen sich die Österreicherin Timna Zach und der KWPN-Wallach Farant an (77,530). Platz vier belegte Lena Waldmann (Werder). Die Bereiterin des Gestüts Bonhomme vor den Toren Berlins trat mit dem zwölfjährigen Gestütshengst Fiderdance (v. Fidertanz) an und erhielt glatte 76 Prozent. Die fünfköpfige Richtergruppe, die bei diesem Turnier mehrfach durch sehr unterschiedliche Sichtweisen aufgefallen war, konnte auch bei diesem Paar kaum Einigkeit erzielen, die Prozentzahlen schwankten zwischen 72 und knapp 80 Prozent.   hen