Morgenpost, Western

Was heute wichtig ist (03.07.2019)

Moin liebe Horsewebber, heute widmen wir uns dem Equipment beim Westernreiten. Der Westernreiter selbst muss in der Showarena ein langärmliges… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
03.07.2019 2 min lesen
Symbolbild (Foto:pixabay)

Moin liebe Horsewebber,
heute widmen wir uns dem Equipment beim Westernreiten. Der Westernreiter selbst muss in der Showarena ein langärmliges Hemd mit Kragen, Stiefel, Jeans und ein Westernhut tragen. Wahlweise hierzu kann man Western-Chaps und Sporen tragen. Um ein bestmögliches Bild abzugeben, sollte Pferd und Reiter aufeinander abgestimmt sein. Hier kann man zum Beispiel die Kleidung und Satteldecke farblich zum Pferd abstimmen.
Das Pferd benötigt einen Reiningsattel, der ähnlich wie beim Dressursattel, den Reiter im richtigen Sitz unterstützt. 3-und 4-jährige Pferde können in den entsprechenden Prüfungen beidhändig auf Trense (Snaffle Bit), gebisslos mit Hackamore (Bosal) oder einhändig auf Kandare (Bit) vorgestellt werden. Ältere Pferde müssen einhändig auf Kandare (Bit) geritten werden.
Ein wichtiger Bestandteil der Ausrüstung ist der Hufbeschlag. Denn nur spezielle „Sliding Plates“, also ganz besondere Eisen an den Hinterhufen, ermöglichen überhaupt das meterlange Gleiten auf der Hinterhand.

Veranstaltung des Tages:

03.-07.07. Knokke/BEL CSI3*
Zeitplan • Ergebnisse • Livestream

TV-Tipp des Tages:

03.07.2019 | 22:10 Uhr | WDR
die nordstory – Zurück in die Zukunft (Arbeitspferde im Forst)

Information des Tages:

Der typische Westernsattel mit Sattelhorn, breiter Sitzfläche und hohem hinteren Rand (cantle) und mit langen bequemen Steigbügeln ist auch bei tagelanger Arbeit im Sattel bequem für Reiter und Pferd und bietet auch bei schnellen Wendungen eine große Sicherheit. Die Zügel sind meist offen, damit sie sich nicht am Horn verheddern. Als Gebiss wird häufig ein Curb Bit benutzt (vergleichbar mit der in der englischen Reitweise benutzten Kandare). Es wird einhändig geritten. Erst fortgeschrittene Reiter auf gut ausgebildeten Pferden benutzen das Curb Bit. Auf EWU-Turnieren ist es ab Leistungsklasse II vorgeschrieben. Ausgenommen sind Pferde im Alter von vier bis sechs Jahren. Beim Training der Pferde wird das sogenannte Snaffle Bit (gebrochenes Gebiss – Wassertrense) benutzt; damit wird beidhändig geritten. Auch Anfänger lernen Westernreiten immer mit dem Snaffle Bit. Oft anzutreffen sind auch gebisslose Zäumungen wie zum Beispiel die Western-Hackamore (bestehend aus Bosal, Mecate und der Bridle) oder das Sidepull (vergleichbar dem Lindel). Im Turniersport sind mechanische Hackamore bzw. Sidepull verboten.

(Quelle: wikipedia)

Hier ist ein Lehrreiches Video über die richtige Zügellänge beim Westernreiten. ­Denn anders als bei den Zügeln einer englischen Trense, haben die Zügel einer Westerntrense keine Stege. Da kann man schon mal schnell vergessen wie das perfekte Zügelmaß war.

Eure Jackie von Horseweb

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Jaqueline Weidlich

Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut. -Henri Cartier-Bresson