Forderung nach mehr Feingefühl im Umgang mit Pferden

 

Das Thema guter Umgang mit dem Pferd ist hochaktuell und wird disziplinübergreifend zunehmend häufig thematisiert. Bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen der LQH Reining Masters auf dem Schwantlhof in Bitz wurde das Thema nun ebenfalls aufgegriffen. Die Frage „Ist der Turniersport mit artgerechtem Umgang und Horsemanship überhaupt zu vereinbaren?“ wurde unter anderem von Diskussionspartner wie Grischa Ludwig und Ute Holm sowie Bernd Hackl diskutiert.

Alle drei waren sich jedoch darin einig, dass im Profi-Sport, aber auch im Freizeitbereich, vielen Reitern das Wissen über die Vierbeiner fehlt. „Wenn das Wissen da ist, muss der Reiter auch ein Gewissen haben“, forderte Hackl. Einen Widerspruch zwischen Turniersport und Horsemanship sah keiner der drei Podiumsteilnehmer. Angesprochen wurden im Laufe der Diskussion verschiedene Aspekte wie die oftmals nicht angemessenen Vorstellungen der Pferdebesitzer, die finanzielle Abhängigkeit der Trainer von den Kunden und schlechte Bilder, die häufig auf Vorbereitungsplätzen zu sehen sind. Auch hier zeigt sich: Das Problem ist disziplinübergreifend vorhanden. Doch das Bewusstsein für diese Probleme wird zunehmend geschärft, Änderungen sind in einigen Fällen vor allem mit Rückgrat zu bewirken.  Ute Holm sieht hier die Reiter in der Pflicht: „Wenn man sieht, dass jemand zu hart mit seinem Pferd umgeht, dann muss man hingehen und etwas sagen, egal ob man sich damit beliebt macht oder nicht.

Quelle: www.eqwo.net / Pressemitteilung

 

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