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Werth und Schmidt glänzen in Hagen a.T.W.

(Hagen a.T.W) Isabell Werth und ihr Emilio, der im Besitz von Madeleine Winter-Schulze steht, bewiesen heute, dass Routine sich bezahlt… Artikel lesen

Martina Brueske
07.06.2020 2 min lesen
Die Sieger der Finalqualifikation zum Louisdor-Preis & Sieger des Sonderehrenpreises der Firma BUCAS für das beste jüngste Pferd- Hubertus Schmidt & Denoix PCH Foto- Foto Rüchel

(Hagen a.T.W) Isabell Werth und ihr Emilio, der im Besitz von Madeleine Winter-Schulze steht, bewiesen heute, dass Routine sich bezahlt macht: Mit insgesamt 79,5 % und bei allen Richter Rang 1 siegten Sie im abschließenden Grand Prix Special präsentiert von der LVM Versicherung aus Münster.

Die wohl längste Anreise zum Hof Kasselmann hatte Benjamin Werndl mit Famoso OLD und Daily Mirror. Beide Pferde stehen im Besitz der langjährigen Sponsorin von Werndl – Flora Keller. Daily Mirror konnte sich heute im Vergleich zum Vortag nochmal steigern: 78,366 %. Direkt dahinter platzierte sich ebenfalls Werndl mit Famoso OLD mit 77,582%. An vierter Stelle platzierte sich Carina Bachmann mit dem 13-jährigen Toronto-Nachkomme Tarantino mit 75,327%. Bei den ersten drei Ritten herrschte große Einigkeit bei Christof Umbach, Katrina Wüst und Ute von Platen.

Sie kamen, sie sahen, sie siegten. Die Auftakt-Etappe zum Louisdor Preis und das erste der begehrten Tickets nach Frankfurt zum Finale in der Festhalle war Hubertus Schmidt und seinem Fuchshengst Denoix PCH an diesem Sonntag nicht zu nehmen. Das Paar verbesserte sich sogar noch einmal nach dem Sieg in der Einlaufprüfung am Samstag und siegte mit 78.450 Prozentpunkten. Alle drei Richter, Dr. Dietrich Plewa, Dr. Evi Eisenhardt und Christof Umbach hatten Schmidt und Denoix auf Platz Eins, und verteilten bereitwillig hohe Noten für die Piaffe-Passage Tour in der Kurz Grand Prix Aufgabe.

Letztes Jahr war der Oldenburger von Destano – Pik Noir noch DIE Überraschung bei Horses & Dreams meets France gewesen, damals startete er in seiner ersten S-Dressur überhaupt. Er beendete die Turniersaison 2019 mit einem fantastischen vierten Platz im Nürnberger Burg-Pokal Finale. Nun steht einem zweiten Start in der Frankfurter Festhalle nichts mehr im Wege, und Hubertus Schmidt und Denoix haben heute gezeigt, ‘they mean business!’

“Es macht deutlich mehr Spaß vor großem Publikum zu reiten, aber wir haben hier das Beste daraus gemacht. Das Turnier war toll organisiert und für die Pferde wie immer tolle Bedingungen. Ich bin froh, dass es wieder losgeht und hoffe, dass sich noch einige andere Veranstalter dazu bereit erklären,” sagte Hubertus Schmidt im Anschluss.

Das zweite Ticket nach Frankfurt holten sich Holga Finken und Michelle Vaughns neunjähriger KWPN-Wallach Gino von Bretton Woods. Auch dieses Paar konnte sich gegenüber dem Vortag noch verbessern, 77.364 Prozentpunkte standen heute auf dem Protokoll. Finken bezeichnet den schwarzbraunen Wallach gerne als „das beste Pferd, das ich je hatte“ und es ist leicht zu erkennen, warum. Dritte mit 76.279 Prozent wurden heute Finnlands Emma Kanerva und der neunjährige Gribaldi-Florestan I Sohn Greek Air. Für Dr. Annabel Frenzen und ihren Silbermond-Sohn SilberStern reichte es heute nur für Platz Vier.

„Es war ein schöner Auftakt – wenn auch unter besonderen Bedingungen. Wir möchten uns bei unseren Partnern und Sponsoren bedanken, die uns auch bei diesem Turnier so großartig zur Seite gestanden haben. Unser Dank gilt aber auch allen Offiziellen, Reitern und Pflegern, die sich so gut an die Bestimmungen gehalten haben!“, beschreibt Ulli Kasselmann das erste Turnier auf dem Hof Kasselmann „Wir freuen uns auf die nächsten Turniere!“

Alle Ergebnisse hier: www.equi-score.de/index.php?mod=mod_hagena-t-w-2020&lng=de

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