Auch die Voltigierer haben Pfingsten Wiesbaden erobert

In Wiesbaden wurde nicht nur gesprungen, im Viereck getanzt und durch’s Gelände galoppiert. Auch die Voltigierer waren am Start und beeindruckten die Zuschauer mit ihren athletischen Präsentationen. Bei den Voltigier-Prüfungen im Rahmen des Pfingstturniers in Wiesbaden setzten sich das Team des VV Köln-Dünnwald, Corinna Knauf, Erik Oese und das Duo Jolina Ossenberg-Engels / Timo Gerdes in den vier Kategorien durch.

„Wiesbaden ist der einzige Ort weltweit, an dem international ein Outdoor-Voltigierwettbewerb stattfindet“, betont die Bundestrainerin Ulla Ramge. „Und das mit dieser Kulisse und Atmosphäre – das ist für uns jedes Jahr wieder einmalig und eine wunderbare Gelegenheit, unseren Sport einem breiten Publikum nahe zu bringen.“ Die Pferdeakrobaten sind seit vielen Jahren fester Programmpunkt beim Pfingstturnier und sorgen stets für volle Tribünen und dichte Zuschauerreihen rund um das Schlossparkviereck.

Bei den Damen wurde der Wettkampf zu einem Kölner Duell. Nach dem ersten Umlauf hatte sich Chiara Congia an die Spitze des Feldes gesetzt. Am Finaltag kämpfte sich ihre Vereinskollegin Corinna Knauf an die Spitze. Die Vize-Europameisterin von 2015 schloss den Wettkampf mit total 8,008 Punkten ab, Congia mit 7,818. Beide Athletinnen waren mit Echt Stark und Longenführerin Ines Nawroth im Wiesbadener Zirkel angetreten. Platz drei ging an die Schweizerin Marina Mohar (7,535).

Im Pas-de-Deux konnten die Vorjahres-Sieger aus dem Stall des RV Altena ihren Titel verteidigen. Jolina Ossenberg-Engels und Timo Gerdes gewannen auf dem Rücken des 17-jährigen Westfalen Dragoner – longiert von Claudia Döller-Ossenberg-Engels – beide Umläufe im Schlosspark und beendeten das Turnier mit 7,941 Punkten vor den Schweizer Paarungen Zoe Maruccio/Syra Schmid (7,54) und Marina Mohar/Celine Hofstetter (7,201).

Quelle: FN Press