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Vilamoura: Platz neun für deutsches Nationenpreisteam – Das letzte Länderspiel der Springreiter gewann Irland

Vilamoura (fn-press). Wochenlang waren etliche Reiterinnen und Reiter bei den großen Turnierserien in Südeuropa am Start. Nun endete auch die… Artikel lesen

Martina Brueske
21.11.2021 2 min lesen
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Vilamoura (fn-press). Wochenlang waren etliche Reiterinnen und Reiter bei den großen Turnierserien in Südeuropa am Start. Nun endete auch die letzte im portugiesischen Vilamoura. Beim CSIO3* wurde zugleich auch der letzte Nationenpreis des Jahres ausgetragen. Diesen gewann Irland, die deutsche Equipe verpasste um knapp eine Sekunde den Einzug in den zweiten Umlauf und beendete den Wettbewerb mit zwölf Fehlerpunkten an neunter Stelle.

Der letzte Nationenpreis des Jahres 2021 in Portugal stieß bei den Reiterinnen und Reitern noch einmal auf großes Interesse. 17 Mannschaften traten im Vilamoura Equestrian Center an. Der deutsche Equipechef Peter Teeuwen, Nachwuchstrainer der Junioren und Jungen Reiter, hatte Pia Reich (Romanshorn/Schweiz), Maximilian Schmid (Utting am Ammersee), Sophie Hinners (Vierden) und David Will (Marburg) in die Equipe berufen.

Pia Reich (28), Bereiterin im Stall der Familie Bücheler auf der Schweizer Seite des Bodensees, beendete im Sattel der elf Jahre alten dunkelbraunen Stute PB Chaconie v. Chacco-Blue aus dem Zuchtverband Oldenburg International den ersten Umlauf mit einem Abwurf. Ebenso einmal patzte Maximilian Schmid (31) mit dem niederländischen Wallach Guardiola-N v. Vigo d’Arsouilles. Auch der Deutschen Meisterin Sophie Hinners (23) gelang mit dem elfjährigen KWPN-Wallach Fair Field (v. Zirocco Blue) keine Nullrunde. Einmal fiel die Stange, so dass das Team zwölf Fehlerpunkte auf dem Konto hatte. Schlussreiter David Will (33) hätte die Bilanz mit einer Nullrunde verbessern können, aber sein erst neunjähriger westfälischer Wallach Babalou HD v. Balous Bellini kassierte an gleich drei Hindernissen Abwürfe. So blieb es bei den zwölf Fehlerpunkten, die auch das spanische Team gesammelt hatte. In der Addition der benötigten Zeiten war es allerdings eine Sekunde schneller als die deutsche Mannschaft. Die Spanier hatten sich damit für die zweite Runde der besten acht Teams qualifiziert, für Peter Teeuwens Truppe war der Nationenpreis mit Platz neun beendet.

Unzufrieden war der Equipechef jedoch nicht. „Alle Teams lagen sehr dicht beieinander. Uns hätte natürlich eine Nullrunde gutgetan, aber letztlich sind wir eine Sekunde zu langsam gewesen. Im Team haben Pia Reich und Maximilian Schmid noch nicht so viel Erfahrung in Nationenpreisen, aber die Pferde sind sehr gut gesprungen.“

Beste Mannschaft im Nationenpreis von Vilamoura waren die Iren, die ihren Sieg allerdings erst im Stechen klar machen konnten (acht Fehlerpunkte). Italien und die Schweiz folgten an zweiter und dritter Stelle (12), die Niederlande und Frankreich wurden Vierte und Fünfte (16). Die weiteren Plätze: Spanien (17), Brasilien (18) und die USA (24).   hen