Vielseitigkeit

Sie macht es! Lucy Jackson und Superstition siegen in Millstreet!

Wenn es hart auf hart kommt, kommen nur die Besten ins Ziel. Und sie war heute die Beste. Für Lucy… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
25.08.2019 4 min lesen
Symbolbild © www.sportfotos-lafrentz.de/Stefan Lafrentz

Wenn es hart auf hart kommt, kommen nur die Besten ins Ziel. Und sie war heute die Beste. Für Lucy Jackson gab es kein Halten mehr – denn sie bestieg das Podium, um ihren ersten Sieg bei der ERM zu feiern..

„Ich war noch nie an der Spitze des Podiums, und ich kann Ihnen sagen, es fühlt sich wirklich gut an – es ist absolut fantastisch“, sagte die begeisterte Lucy Jackson, die erstmals mit Superstition auf dem Podium beim ERM-Auftakt in Chatsworth in diesem Frühjahr den 3. Platz belegte..

Lucy’s außergewöhnliche Dressur mit 26,4 Punkten hatte sie über Nacht auf den 4. Platz gebracht und eine Nullrunde heute morgen schob sie auf den 3. Platz – aber es war die schnelle Nullrunde im Cross, die ihr den Sieg einbrachte, begünstigt durch den Rückzug des bis dahin Führenden Oliver Townend.

Obwohl sie keine der 3 Nullrunden in der Zeit lieferte, war Lucy nur 2 Sekunden über der Optimum Zeit von 6:05 min, so dass sie nur 0,3 Strafpunkte zu ihrem Ergebnis hinzuaddieren mußte.

„Die ganze Zeit über dachte ich: Nicht bummeln, nicht bummeln!“ erzählt sie lachend. „Ich bin nicht dafür bekannt, schnell zu sein, aber dieses kleine Pferd ist der Superstar. Heute nachmittag gibt’s im Pub viel zu trinken!“

Eine schnelle Zeit brachte Sam Watson und Imperial Sky den 2. Platz auf heimischem Boden. Sie lieferten eine Dressur mit 27,5 Punkten und waren eins von nur 2 Paaren, die ihre Dressurnote nach Hause brachten. Mit der exakten Optimum Zeit katapultierten sie sich vom 7. Platz auf das Podium.

„Ich bin sehr froh, daß ich keine Zeit verloren habe und das Pferd auch nicht“, sagte er. „Es ist toll, hier zu sein, auf heimischem Boden und vor der irischen Menge.“

Sam, der beruflich beim führenden Reitstatistik-Unternehmen EquiRatings arbeitet, wird begleitet von seiner Frau Hannah, besser bekannt als Sparks, ehemalige Pflegerin von Pippa Funnell. Sparks begleitet Sam und seine Pferde nun auf der ganzen Welt und bietet dem Watson-Team erstklassige Betreuung.

„Sie kümmert sich immer um die Pferde – Sparks ist echt unglaublich. Heute abend ist sie schon auf dem Weg zur Europameisterschaft und sieht unsere Kinder gar nicht mehr; insgesamt ist sie 10 Tage lang unterwegs“, erklärt er. „Sie liebt die Pferde eben, und sie kommen immer zuerst – außer wenn wir zu Hause sind, dann sind es die Kinder und Pferde. Sie ist unglaublich – vielen vielen Dank an sie.“

Alex Bragg und Zagreb beendeten nach einer harten Woche als einziges weiteres Paar den Wettkampf mit ihrer Dressurnote, damit rutschte er von Platz 9 auf Platz 3. Sie waren erst das 2. Paar in der Zeit nach der Meisterleistung von Chris Burton – dem schnellsten Mann der Welt, der auch innerhalb der Optimum Zeit nach Hause kam.

„Ich freue mich auf’s Podium“, sagte Alex mit einem breiten Lächeln. „Ich sage ja immer wieder, dass Zagreb ein gutes Pferd ist, daher überrascht mich das überhaupt nicht. Er ist so beständig und hat das Herz eines Löwen, und er gibt einfach alles. Solange ich meinen Job mache, macht er seinen.“

Die Irin Sarah Ennis rutschte nach dem Springen vom Spitzenplatz auf den 4. Platz zurück, und Horseware Stellor Rebound fügte noch einmal 2,8 Zeitfehler aus dem Gelände hinzu. Normalerweise extrem schnell, mußten sie eine zusätzliche Schleife am Wasser einbauen – das kostete natürlich Zeit. Aber für Sarah, die den Wallach als Teil von Irlands Silbermedaillenteam bei den Weltreiterspielen im letzten Jahr vorgestellt hat, ist das ein vielversprechendes Comeback in den großen Sport.

Mit nur noch 1 Etappe in der ERM Serie hat der Kampf um den Titel 2019 den Höhepunkt erreicht. Jonelle Price als Führende war in Millstreet nicht am Start, Bill Levett als Zweitplatzierter und Chris Burton als Drittplatzierter haben beide wertvolle Punkte gesammelt – Bill als 14. mit Shannondale Titan und Burto als 8. mit Graf Liberty. Beide haben jetzt 73 Serienpunkte – nur 6 Punkte von Jonelleund 5 von Gireg le Coz entfernt, d.h. ohne Spielraum für Fehler in Lignieres. Es bleibt also spannend!

Hier finden Sie die finalen Ergebnisse und hier die Rangierungen nach Etappe 5.

Wie gehts weiter?

Die letzte Etappe der Event Rider Masters Series 2019 führt uns ins französische Ligniére en Berry, wo romantische Dörfer und Märchenwälder die Bühne für unseren letzten Showdown bilden. Nur ein einziger Reiter kann unser Champion 2019 werden. Wer wird den 1. Platz belegen – und das Preisgeld gewinnen? Es gibt nur einen Weg, das herauszufinden.

Das Finale der Serie 2019 am 5.- 6. Oktober wird spannend und aufregend. Verfolgen Sie es live auf: eventridermasters.tv.

Machen Sie mit!

Möchten Sie einen tieferen Einblick in die Welt des ERM erhalten? Laden Sie EquiRatings Stacks herunter, das Tippspiel, das Ihnen ein iPad bringen kann. Möchten Sie der Konkurrenz einen Schritt voraus sein? Besuchen Sie das Prediction Centre um zu sehen, wie sich Ihre Favoriten im Vergleich zur Konkurrenz entwickeln. Dann schauen Sie zur SAP Spectator Judging App um zu sehen, wie es Ihnen mit unserer erfahrenen Jury geht, und um wertvolle Fan League-Punkte zu sammeln.

 

Pressemitteilung Event Rider Masters

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Jaqueline Weidlich

Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut. -Henri Cartier-Bresson