Luhmühlen: Julia Krajewski ist Deutsche Meisterin Vielseitigkeit

von Larissa Lienig
17. Juni 2018
17.06.2018
ca. 2 Minuten

Silber für Klimke, Bronze für Hoy / Christoph Wahler gewinnt U25-Förderpreis-Sonderwertung

Luhmühlen (fn-press). Die Deutsche Meisterin in der Vielseitigkeit heißt Julia Krajewski. Mit Samourai du Thot beendete die Warendorferin die internationale Drei-Sterne-Prüfung in Luhmühlen mit ihrem Dressurergebnis von nur 19,9 Minuspunkten vor Ingrid Klimke mit SAP Hale Bob OLD und Bettina Hoy mit Designer.

Nur eine Woche nach ihrem überragenden Sieg im CCI3* Bramham mit Chipmunk FRH, stand Julia Krajewski mit Samourai du Thot nun in Luhmühlen erneut auf dem Treppchen. Und wieder mit einem Dressurergebnis von unter 20 Punkten „Ich glaube, Sam hat der Eichenkranz im letzten Jahr so gefallen, den wollte er wiederhaben“, sagte die Vorjahressieger im CCI4* bei der Siegerehrung. „Es ist mein erster Titel bei Deutschen Meisterschaften, bislang kam ich da noch nicht mal in die Nähe. Ich glaube, ich war mal Fünfte vor vielen Jahren“, sagte die Junioren-Bundestrainerin, die als eine von zwei Startern sowohl im Gelände aus auch im Springen komplett fehlerfrei blieb.

Einen Abwurf im Parcours leistete sich dagegen Ingrid Klimke mit SAP Hale Bob  – ohne damit jedoch ihren Silberrang im CIC3* und der Meisterschaft zu gefährden. „Ich finde das nicht schlimm. Im letzten Jahr hatten wir hier unseren einzigen Springfehler und man hat ja gesehen, welch erfreuliches Ergebnis die Saison genommen hat“, sagte die Europameisterin, die Prüfung mit 25,9 Minuspunkten beendete. „Und Julia hätte ich ja auch mit einer Nullrunde nicht mehr einholen können.“ Auf dem Bronzerang landete Titelverteidigerin Bettina Hoy (Rheine) mit Designer. Sie war nach Dressur noch Zweite, im Gelände, wie auch im Springen aber ein bisschen zu langsam. Einen Strafpunkt für Zeitüberschreitung kam im Springen zu der ansonsten fehlerfreien Runde hinzu. In der internationalen Wertung musste Hoy mit ihrem Endstand von 28,9 Minuspunkten noch dem Japaner Yoshiaki Oiwa mit The Duke of Cavan den Vortritt lassen. „Ich bin sehr glücklich. Es war hier meine erste Prüfung in diesem Jahr, weil ich in den letzten Wochen mit dem Team Niederlande unterwegs war. Und wenn ich schon jemand in einer internationalen Prüfung den Vortritt lassen muss, dann doch am liebsten einem ehemaligen Schüler“, sagte sie mit Blick auf den Japaner, der seit beinahe zehn Jahren in Deutschland lebt und trainiert.

Christoph Wahler gewinnt Sonderwertung im U25-Förderpreis
Den vierten Platz in der Deutschen Meisterschaft sicherte sich mit einer der jüngsten Teilnehmer: Christoph Wahler aus Bad Bevensen und seit Ende 2015 Mitglied der Perspektivgruppe in Warendorf, blieb mit seinem Holsteiner Schimmel Carjatan S im Springen fehlerfrei und machte damit in der letzten Teilprüfung noch einmal einen Platz in der Meisterschaftswertung gut. „Es war erst unsere zweite Drei-Sterne-Prüfung und man merkte schon, dass es ihm hier und da noch an Routine fehlt“, sagte Wahler. „Als ich hierhergekommen bin, wollte ich eine gute Dressur reiten und das Ergebnis in Gelände und Springen dann ordentlich nach Hause bringen. Über die Platzierung habe mir gar keine Gedanken gemacht“, sagte der 24-Jährige. MIt seiner Topplatzierung sicherte er sich zugleich den Sieg in der Sonderwertung des U25-Förderpreises vor Niklas Bschorer (Dinkelsbühl) mit TomTom Go (Platz acht in der DM-Wertung) und dem jüngsten Deutschen im Starterfeld, Jan Matthias mit Granulin (Platz zehn).

Quelle: FN-Press

Weitere Artikel

Larissa Lienig - 
20. Oktober 2018
ca. 1 Minuten
Jaqueline Weidlich - 
19. Oktober 2018
ca. 1 Minuten
Jaqueline Weidlich - 
15. Oktober 2018
ca. 2 Minuten