Vielseitigkeit

Julia Krajewski nach dem Gelände der CCI4*- S Meßmer Trophy in Führung

Die beiden führenden Reiterinnen nach der Dressur, Julia Krajewski (GER) mit Samurai du Thot (24,7) und Ingrid Klimke (GER) mit… Artikel lesen

Marike Weber
15.06.2019 2 min lesen
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Die beiden führenden Reiterinnen nach der Dressur, Julia Krajewski (GER) mit Samurai du Thot (24,7) und Ingrid Klimke (GER) mit SAP Asha P (24,8) behaupteten ihre Spitzenpositionen im anspruchsvollen Gelände der CCI4*-S Meßmer Trophy. Mit einer makellosen Vorstellung konnte sich Michael Jung (GER) mit Highlighter (28,3) auf Platz drei vorarbeiten.

Aufgrund der starken Regenfälle am frühen Morgen des Geländetages wurde der Zeitplan angepasst. Zunächst fand die CCI4*-S Meßmer Trophy statt. Der gute Heideboden trocknete wie üblich schnell ab und die Bodenbedingungen waren schon zum Start der ersten Prüfung von gewohnt guter Qualität. Julia Krajewski lieferte eine blitzsaubere Runde ab und konnte ihre Führung halten: „Ich kenne Sam schon sehr lange und er mich auch. Er guckte am Anfang etwas bei den Regenschirmen, aber dann wurden seine Galoppsprünge immer länger und er ließ sich ganz toll reiten. Er ist sehr rittig – das spart an jedem Sprung Zeit. Ich muss bei ihm immer darauf achten, ein gleichmäßig hohes Tempo zu reiten und an den Hindernissen keine Zeit zu verlieren.“

Ingrid Klimke schloss den Tag ebenfalls mit ihrem Dressurergebnis ab und war dementsprechend zufrieden mit der Leistung ihrer Stute SAP Asha P: „Ich habe mich riesig darüber gefreut, dass die Stute so mutig mit gespitzten Ohren diesen Kurs absolviert hat. Das wunderbare Publikum hat uns durch den Kurs getragen und der Boden war trotz des Regens wirklich gut. Asha ist ein schnelles Pferd und alles lief flüssig und so wie ich es mir vorgestellt habe.“

Auf dem dritten Platz rangiert derweil Michael Jung mit Highlighter. Das Paar blieb ebenfalls innerhalb der erlaubten Zeit und geht dementsprechend ebenfalls mit seinem Dressurergebnis ins abschließende Springen (28,3). „Ich bin hochzufrieden mit meinem tollen jungen Pferd. Er braucht sicher noch etwas Zeit aber wir haben ihn schonend aufgebaut und er hat sich toll gezeigt. Es war ein anspruchsvoller Kurs und er ist hier zum ersten Mal in die Zeit galoppiert.“

Felix Etzel (GER) und Bandit liegen derweil auf dem vierten Platz (29,6): „Ich bin froh, ohne Hindernisfehler im Ziel zu sein. Leider waren wir fünf Sekunden über der erlaubten Zeit, da anfangs etwas mit der Atmosphäre beschäftigt war. In der zweiten Hälfte lief es dann flüssiger und er ließ sich schön fliegen.“

Dirk Schrade und Unteam de la Cense blieben ebenfalls ohne Hindernisfehler und addierten lediglich 1,2 Zeitstrafpunkte zu ihrem Dressurergebnis: „Der Boden war an sich gut, eigentlich ein Wunder bei dem Regen. In Luhmühlen fällt die gute Qualität des Bodens immer wieder auf. Mein Pferd hat toll mitgearbeitet. Wir sind ruhig und kontrolliert gestartet, weil die Sicherheit für mich ganz klar im Vordergrund stand.“

Ebenfalls zufrieden mit der Leistung seines Pferdes Bart L JRA war Yoshiaki Oiwa (JPN). Er liegt momentan auf Rang sechs (31,3): „Das Pferd ist im letzten Jahr nur kleinere Prüfungen gegangen. Ich reite ihn noch nicht so lange und er hat mich hier total überzeugt. Er ist eher schüchtern und ich dachte, dass er eventuell Probleme mit der Atmosphäre und den vielen Zuschauern bekommen könnte. Deshalb habe ich ihn positiv nach vorne geritten.“

PM

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