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Vielseitigkeit

CCI5* Pau: Andreas Dibowski wird Achter

Britischer Sieg zum Saisonende Pau/FRA (fn-press). Andreas Dibowski (Döhle) hat mit FRH Butts Avedon beim internationalen Fünf-Sterne-Vielseitigkeitsturnier im französischen Pau… Artikel lesen

Marike Weber
28.10.2019 2 min lesen
DIBOWSKI Andreas (GER) und FRH Butts Avedon in Aachen – CHIO 2018. Foto © www.sportfotos-lafrentz.de/Stefan Lafrentz

Britischer Sieg zum Saisonende

Pau/FRA (fn-press). Andreas Dibowski (Döhle) hat mit FRH Butts Avedon beim internationalen Fünf-Sterne-Vielseitigkeitsturnier im französischen Pau den achten Platz belegt.

Für Andreas Dibowski und den 16-jährigen Hannoveraner (v. Heraldik xx) war das CCI5*-L Pau die 77ste internationale Vielseitigkeitsprüfung in ihrer langen gemeinsamen Karriere. „Avedon ist topfit. Mein Gefühl nach den beiden letzten Prüfungen hat mir Recht gegeben, er ist nochmal richtig aufgeblüht“, freute sich „Dibo“ über das gute Abschneiden in Pau, insbesondere den fehlerfreien Geländeritt. Lediglich Zeitfehler musste sich das Paar anrechnen lassen. Das erging allerdings den meisten Reitern so. Nur einem Paar gelang es, innerhalb der erlaubten Zeit ins Ziel zu kommen. Grund dafür sei vor allem die „auffallend unschöne Linienführung gewesen“ sagte Dibowski. Dazu kamen viele Hindernisse am Endmaß. „Der Kurs war dadurch sehr anstrengend. Ich habe nicht mehr auf die Zeit geachtet und bin an der letzten Kombination die Alternative geritten, um kein Risiko mehr einzugehen“, sagte er. Am Ende addierte sich sein Ergebnis inklusive zweier Springfehler zum Schluss auf 56,8 Minuspunkte.

Neben Dibowski war auch dessen langjähriger Stallkollege Nicolai Aldinger (Luhmühlen) in Pau am Start. Für seinen Schimmel Newell, ein Sohn von Dibowskis früherer Aachen-Siegerin FRW Serve Well, war es der erste Fünf-Sterne-Start. Auch Aldinger wählte an der letzten Kombination der Geländestrecke den längeren Weg und nahm dafür Zeitfehler in Kauf. Mit einem Endstand von 69 Minuspunkten belegte das Paar Platz 13. „Ein gelungener Einstand. Das Gelände und das Springen mit nur einem leichten Fehler waren sehr gut. Leider haben die beiden in der Dressur einige Punkte liegenlassen, vor allem in der Schritttour“, sagte Bundestrainer Hans Melzer.  Der dritte deutsche Starter, Elmar Lesch (Bavendorf) mit Rough Diamond, war nach drei Verweigerungen im Gelände ausgeschieden.

Als Sieger ging der Brite Tom McEwen mit Toledo der Kerser hervor, der im Gelände einer der Schnellsten war und im Springen fehlerfrei blieb (25,7). Mit Abstand folgten die Australier Christopher Burton mit dem Oldenburger Springpferd Quality Purdey (v. Quality) mit 33,8 Minuspunkten und Shane Rose mit Virgil (34,6) auf den Plätzen zwei bzw. drei. Hb

Ergebnisse gibt es hier.

Quelle: FN
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