Vielseitigkeit

BCH 2019: Namib siegt bei den Buschponys

Warendorf (fn-press). Vielseitig – und zwar auf Top-Niveau – das ist der neue Bundeschampion bei den Buschponys: Namib W WE…. Artikel lesen

Marike Weber
09.09.2019 2 min lesen
Symbolbild © www.sportfotos-lafrentz.de/Dirk Caremans

Warendorf (fn-press). Vielseitig – und zwar auf Top-Niveau – das ist der neue Bundeschampion bei den Buschponys: Namib W WE. Erst fünfjährig ließ der Weser-Ems-Wallach von Nutrix (MV: Kennedy) aus der Zucht von Hilde Wassmann seiner Konkurrenz keine Chance.

Nicht weil er im Gelände der Allerbeste war, sondern: Weil er unter dem Sattel von seiner Besitzerin Hannah Weinkopf in allen Prüfungen – angefangen von der Qualifikation (8,5) über die Teildisziplinen Dressur (8,2) und Springen (8,5) bis hin zum alles entscheidenden Cross (8,4) – keinerlei Schwächen erkennen ließ. Keine Note unter 8 also, die das komplette und schon so souverän wirkende Pony während der Warendorfer Championatstage ablieferte und sich damit zurecht die schwarz-rot-goldene Schärpe sicherte.

Die Silbermedaille ging an den sechsjährigen Holsteiner Ponyhengst SF Magic Mike (V: Mentano, MV: Cap Cennedy) unter dem Sattel von Carlotta Müller. Der aus der Zucht von Dorothea Feld stammende Fuchs (Besitzer ZG: Schmücker/Feld) präsentierte sich als typvolles Pony mit ökonomischer Galoppade, der seine Aufgabe im Cross in vorbildlichem Gleichmaß und mit der notwendigen Portion Gelassenheit absolvierte. Die Juroren attestierten ihm zudem eine tolle Balance am Sprung,

Eine gewaltigen Aufholjagd absolvierte Sietlands Catrina (V: Greylight, MV:Comte) mit ihrer Besitzerin Pita Schmid. Als Vorletzte nach Dressur und Springen gestartet, zeigte die sechsjährige hannöversche Fuchsstute aus der Zucht von Anette Slomka eine Bilderbuchrunde im finalen Cross, die von der Richtern mit der Tageshöchstnote von 9,5 bewertet wurde. Damit gelang zurecht der Sprung aufs Treppchen zur Bronzemedaille. Energische Galoppade, Zug zum Sprung und schnelles Reaktionsvermögen, waren nur einige der Vorzüge von Catrina, bei der das harmonische Zusammenspiel mit ihrer zierlichen Reiterin als weiterer und entscheidender Pluspunkt hinzu kam.

Nanchos Golden Star (V: Heidbergs Nancho Nova, MV: FS Golden Highlight, Z: Jan Lindemann, B: Judith Schaepe) galoppierte unter Freya Schaepe mit viel Übersicht und einem schnellen Vorderbein auf den vierten Rang und landete damit vor Dynamite Nobel (V: Dimension AT, MV: Maestro, Z: Hartmut Lange, B: GbR Reese Bornhorst) unter Tanja Kiesewetter.

15 Ponys waren zur Finalqualifikation angetreten, elf von ihnen schafften den Sprung ins Finale. Angetan von der diesjährigen Ponykonkurrenz zeigte sich Bundestrainer Fritz Lutter. Er sprach von zwei ausgesprochen guten Jahrgängen die sich bei den fünf- und sechsjährigen Buschponys präsentierten. Und der Blick auf die Einlauf- und die Teilprüfungen bestätigt: Ohne Ausfälle und mit vielen guten Noten gaben die 15 Final-Qualifikanten ein erfreuliches Bild. Eines aber wünscht sich Lutter für die Zukunft: „Dass die jungen Ponys noch besser ausgebildet sind.“ Zwar machten die jugendlichen Reiter einen wirklich guten Job, aber in Sachen Rittigkeit und altersgemäßer Ausbildung sei noch Luft nach oben. „Hier müssen während der Ausbildung ab und zu mal erfahrene Reiter in den Sattel, um die Ponys bestmöglich zu fördern“. Jessica Kaup

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

 

Quelle: FN

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„Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“ (Albert Einstein)

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