Michael Jung und La Biosthetique Sam FBW in Badminton 2016. (Foto: Kit Houghton)

Badminton Horse Trials: Ticketverkauf 2018 gestartet

von Jaqueline
10. Januar 2018
10. 01
ca. 2 Minuten

Die Badminton Horse Trials sind das Highlight im Jahreskalender der Vielseitigkeitsreiter. Jetzt ist der Ticket-Verkauf für 2018 gestartet.
Was das Hamburger Derby den Springreitern ist, sind die Badminton Horse Trials den Vielseitigkeitsreitern. Der schwerste Kurs der Welt aus Naturhindernissen steht im britischen Badminton und wurde 1949 vom 10th Duke of Britain ins Leben gerufen. Knapp 200.000 Menschen sehen sich das Spektakel, das jährlich im Frühjahr stattfindet, an. Den Sieger erwartet neben Ruhm und Ehre auch ein stattliches Preisgeld von 100.000 britischen Pfund, das entspricht rund 118.000 Euro.

In diesem Jahr findet das CCI4* vom 2. bis 6. Mai statt. Die Eintrittspreise für das Turnier variieren zwischen 7 und 40 Pfund, je nach Turniertag. Die Preise für die Dressurtage Donnerstag und Freitag haben bei 13 Pfund ihr Maximum erreicht. Am Finaltag, den Sonntag, gehen die Preise hoch bis auf 40 Pfund.

Sie möchten dabei sein? Dann können Sie sich unter www.badminton-horse.co.uk seit heute Tickets sichern. Wenn Sie noch unschlüssig sind, welcher Tag der beste ist, hier geht’s zum Timetable 2018.

Kritik am Kurs
Anders, als bei Hamburger Derby ändert sich der Kurs in Badminton jedes Jahr. Im letzten Jahr feierte Eric Winter Premiere als Kurs-Designer. Zuvor hatte der 55-jährige Brite, der 1991 selbst in Badminton ritt, schon in Blenheim und die Asian Games gebaut. Seine Ankündigung, wieder ein „richtiges“ Badminton bauen zu wollen, hatte der Brite wahrgemacht und dafür nicht nur Lob geerntet. Seine Landsmänner klopften dem Kurs-Designer nach der Veranstaltung auf die Schulter: alles richtig gemacht! Aber unter teilnehmenden Reitern und Trainern wurde Kritik laut. Allen voran Bundestrainer Hans Melzer fand deutliche Worte: „Das war einfach zu schwer. Diese Abfolge von technischen Abfragen, die noch dazu immer am Limit gebaut waren, war einfach zu viel. Es gab kaum noch Sprünge, die mal Erholung bedeuteten, oder bei denen sich die Reiter wieder sammeln konnten, wenn mal etwas nicht nach Plan lief. Noch dazu waren einige Distanzen einfach nicht klar genug.

Würden wir so eine Prüfung in Deutschland bauen, würden uns alle zerreißen
lautet das Fazit des Bundestrainers.

Eric Winter selbst hatte klargemacht: „Es ist keine Strecke für durchschnittliche Pferde, sondern für die besten.“

Badminton 2017 in Zahlen
81 Teilnehmer, davon stürzten 16 und es gab 46 Verweigerungen. An 17 der 30 Hindernisse gab es einen Vorfall, ob Verweigerung oder Sturz. Zusammengefasst: 16 Reiter gaben auf, 16 weitere schieden aus. Lediglich 2 Reiter blieben innerhalb der erlaubten Zeit.

 

Quelle: St. Georg

 

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