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Tolles Starterfeld bei den Para-Reitern – Zweites Turnierwochenende in München

Die Nennungsliste für das zweite Wettkampf-Wochenende der Pferd International München vom 22. – 24. Mai 2021 kann sich durchaus sehen… Artikel lesen

Martina Brueske
19.05.2021 2 min lesen
Steffen Zeibig bei den Deutschen Meisterschaften 2019 im Rahmen der Pferd International München. Foto: gr. Feldhaus

Die Nennungsliste für das zweite Wettkampf-Wochenende der Pferd International München vom 22. – 24. Mai 2021 kann sich durchaus sehen lassen. Die Meggle Dressur-Arena öffnet zum zweiten Mal in diesem Monat ihre Tore und heißt die Para-Dressurreiter herzlich Willkommen.
Die gesamte Longlist des Paralympics-Kaders wird sich ab Freitagmittag auf dem Gelände der Olympia-Reitanlage München-Riem einfinden, um sich einer der wenigen Qualifikationsmöglichkeiten für die Paralympics vom 24. August bis 5. September in Tokio zu stellen.

Bekannte Namen wie, unteranderem Elke Phillip (Grade I), Isabell Nowak (Grade V) und die Bayerin Juliane Porzelt (Grade II) werden vor Ort sein. Dr. Angelika Trabert (Grade III), die mehrfache Paralympics Medaillen-Gewinnerin, kommt mit ihrer Stute D´ Agustina. Steffen Zeibig (Grade III) bringt Patamon und Feel Good ins Viereck. Ebenso sind Hannelore Brenner (IV), Saskia Deutz (Grade IV) und Regine Mispelkamp (Grade V) unter den insgesamt 32 Teilnehmern des Para-Sports.

Darüber hinaus wird auch Prominenz aus dem Ausland erwartet. Insgesamt werden 10 Nationen vertreten sein. Aus dem benachbarten Österreich reisen Pepo Puch (Grade II) mit seinem 12-jährigen Wallach Fürt Chilli und Valentina Strobl (Grade V) an. Beatrice de Lavalette (Grade II) geht für die USA an den Start. Für Irland reist Michael Murphy (Grade I) ein.

„Wir freuen uns auch den Para-Reitern hinsichtlich der Paralympics in Tokio Chancen auf eine Qualifikation zu ermöglichen“, berichtet Lena Breymann von der Hippo GmbH. Anders als im Regelreitsport konnten, aufgrund der aktuellen Lage der Corona Pandemie, im Para-Dressurreiten leider keine Turniere und somit auch keine Qualifikationen stattfinden.
Beim Reitsport für Menschen mit Beeinträchtigungen gibt es eine spezielle Einteilung der Reiter aufgrund der Schwere der Behinderung in sogenannte „Grades“. Hiermit soll garantiert werden, dass „vergleichbare“ Einschränkungen zu „vergleichbaren“ Leistungen führen. Für jedes Grade existieren eigene Aufgaben.

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