Zwei Monate Sperre für Briten Ben Talbot – Er zeigt Einsicht

Der britische Springreiter Ben Talbot hatte am vergangenen Wochenende im CSI4* Parcours in Groß Viegeln sein Pferd Everglade hart bestraft, weil dieser einen Sprung am Wassergraben verweigerte. Die exzessiven Gertenschläge des 32-jährigen Briten gegen sein Pferd wurden von den Veranstaltern konsequent mit sofortiger Disqualifizierung geahndet. Jetzt zieht auch der Weltreiterverband (FEI) nach und schließt den Springreiter für zwei Monate vom Sport aus. Im April war Talbot schon einmal von der FEI verwarnt worden, weil er in Arezzo, Italien, bereits negativ aufgefallen war.

Einsicht des Reiters

Talbot zeigt sich aber Einsichtig. Nach der Verkündung der Sperre durch die FEI, hat er beschlossen, eine längere Pause als gefordert einzulegen. Gegenüber horse&hound äußerte er, dass seine Handlungen „inakzeptabel“ gewesen sein. Everglade habe schon seit längerem Probleme mit dem Wassergraben. Talbot fühlte sich unter Druck, weil er geahnt habe, dass der Besitzer das Pferd an einen anderen Reiter geben würde, wenn das nicht besser würde. So ist es jetzt auch gekommen. Der Springreiter zieht aus dem Vorfall und den teils Morddrohungen, die ihn über soziale Medien erreichten, seine eigenen Konsequenzen in Form einer längeren Pause. „Ob das sex Monate, ein Jahr oder für immer sein wird, weiß ich nicht“, erklärt Ben Talbot.

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