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Zacramento hat einen neuen Reiter

Douglas Lindelöw verliert sein Erfolgspferd. Der Schwede Peder Fredricson wird in Zukunft die Zügel des 14-jährigen Zacramento in den Händen… Artikel lesen

Larissa Lienig
25.01.2019 1 min lesen
Schnelle Runde und der Sieg für Douglas Lindelöw und Zacramento in der Qualifikation zur DKB-Riders Tour in Wiesbaden. (Foto: Stefan Lafrentz)

Douglas Lindelöw verliert sein Erfolgspferd. Der Schwede Peder Fredricson wird in Zukunft die Zügel des 14-jährigen Zacramento in den Händen halten.

Der vormalige Reiter im Sattel des Cardento-Sohns, Douglas Lindelöw, muss das jetzt verdauen. Er war sich mit Zacramentos Besitzerin Tove Håkansson nicht grün über dessen weitere Karriereschritte, wie die Turnierplanung. Håkansson entzog ihm kurzerhand den Wallach und nahm ihn wieder zu sich.

Lange musste sie nicht auf Angebote warten, von Reitern, die das schwedische Warmblut gerne übernehmen wollten. Mehr als 30 sollen es gewesen sein. Kein Wunder bei den Erfolgen: mit Lindelöw gewinnt er im Oktober in Oslo die Weltcup-Etappe, 2017 Teamsilber bei der Europameisterschaft in Göteborg und beim Weltcup-Finale in Paris vergangenes Jahr wurden sie Elfte.

Peder Fredricson hat also den Zuschlag bekommen und wird demnächst im Sattel von Zacramento zu sehen sein. Als Grund für die Entscheidung sagt Håkansson einem schwedischen Reitsportmagazin, dass er zu den Besten der Welt gehöre und so auch bei den besten Wettbewerben teilnehme – zum Beispiel der Global Champion Tour.