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Springen, Turnierergebnisse

Wirbelwind mit “Löwe” – Finja Bormann gewinnt Qualifikation zur BEMER Riders Tour

(Paderborn) Sie weiß was sie will: nicht nur mitmachen, sondern möglichst auch gewinnen. Finja Bormann aus dem niedersächsischen Königslutter setzte… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
15.09.2019 2 min lesen
Waren unschlagbar in der Qualifikation zur BEMER Riders Tour: Finja Bormann und A Crazy Son Of Lavina. (Foto: Stefan Lafrentz)
(Paderborn) Sie weiß was sie will: nicht nur mitmachen, sondern möglichst auch gewinnen. Finja Bormann aus dem niedersächsischen Königslutter setzte genau das mit ihrem Top-Pferd A Crazy Son Of Lavina um – schnell, schnörkellos und präzise sauste das “Dreamteam” durch das Stechen der Qualifikation zur 5. Wertungsprüfung der BEMER Riders Tour. Da mussten denn auch Japans Eiken Sato und der Deutsche Meister Felix Haßmann aus Lienen “passen” und der jungen Amazone den Platz an der Spitze frei machen.

Frau an der Spitze

Ich war ja relativ früh im Stechen dran, dann weiß man noch nicht so ganz genau wie schnell es noch werden könnte”, räumte Haßmann ein, der Sig Captain America in Paderborn für die Qualifikation zur Wertungsprüfung der BEMER Riders Tour gewählt hatte. “Ich habe nur dieses Pferd für die großen Aufgaben”, schwärmte Finja Bormann von dem Wallach, der aus der Zucht der Familie Bormann stammt, nur “Löwe” genannt wird und inzwischen dem Elmgestüt Drei Eichen gehört. Schon die Mutter Lavina hat Finja Bormann geritten, den Sohn kennt sie in- und auswendig und er ist unverkäuflich. Das betont die junge Reiterin, die auf dem Elmgestüt der Familie Müter arbeitet, deutlich.

Strategie für die BEMER Riders Tour-Wertungsprüfung

In die Wertungsprüfung zur BEMER Riders Tour am Sonntag (ab 13.10 Uhr) geht Bormann ebenfalls mit ihrem “Löwen” und ist letzte Starterin im Großen Preis von Paderborn. Finja Bormann ist optimistisch: “Normalerweise steckt er das gut weg, so ein schnelles Stechen. Wir waren jetzt einmal platziert, heute glücklich und morgen geht es dann nochmal los”, lacht die 23-Jährige. Der im Championat mit Chacanno Zweitplatzierte Eiken Sato wechselt am Sonntag zu Saphyr de Lacs. Den Wallach – bis August 2018 vom Österreicher Christian Rhomberg geritten – übernahm Sato in diesem Jahr. Für Japans Springreiter ist aktuell jedes Turnier super-wichtig. In nicht mal mehr einem Jahr beginnen in Tokio die Olympischen Spiele. “Klar haben wir Druck, je näher der Termin rückt”, räumt Sato augenzwinkernd ein, “aber wir haben gute Reiter und Pferde. Und erstmal möchte ich auch ein paar Punkte in der Riders Tour gewinnen.”
Ergebnis Glas Strack Championat von Paderborn, Int. Springen mit Stechen, Qualifikation BEMER Riders Tour

1. Finja Bormann (Königslutter), A Crazy Son Of Lavina 0/ 38,47

2. Eiken Sato (Japan), Chacanno 0/ 39,90

3. Felix Haßmann (Lienen), Sig Captain America 0/ 40,56

4. Jan Wernke (Holdorf), Nashville HR 0/ 40,59

5. Eoin Macmahon (Irland), My Kiwi 0/ 46,71

6. Christopher Kläsener (Bad Essen), Aspen 4/ 39,44

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