Signal Iduna Cup beginnt am Donnerstag

Springen, Dressur, Voltigieren und Jump and Drive sind seit langem der Bestandteile des Signal Iduna Cups in Dortmund. Natürlich sind diese Elemente des Turniers in Dortmund mit dabei. Außerdem feiern Kristina Bröring-Sprehe und Desperados FRH ihr Comeback im Viereck.

Eine Änderung gibt es dieses Jahr beim Jump and Drive am Samstagabend. Was letztes Jahr als Gag von Michael Beckmann im Schalke Trikot begann, fand Turnierveranstalter Kaspar Funke so originell, dass nun beim Jump and Drive im Trikot eines Fußballvereins geritten und gefahren wird. Im Zeitspringen muss also nicht nur fehlerfrei gesprungen werden, sondern auch Gas gegeben werden – das nicht nur im Auto, sondern auch zu Fuß. Dabei wird Beckmann erneut in den blauweißen Farben von Schalke starten. Jan Wernke hingegen hat sich für das Trikot von Werder Bremen entschieden. Auch vertreten sind die Bayern sowie die Dortmunder und Borussia Mönchengladbach gleich zweimal.

Auch die Youngster kommen in Dressur und Springen nicht zu kurz. Junge Reiter und Pferde können sich vor großer Kulisse in Dortmund präsentieren und Erfahrungen sammeln. Hier ist nicht nur das Finale der Youngster Tour ein Programmpunkt, sondern auch der Derby Dressage Cup, dessen Saison in Dortmund beginnt. Gezeigt wird ein Kurz Grand Prix, bei dem Piaffe und Pirouette abgefragt werden. Ebenfalls steht das Finale der Youngster Tour der sieben und acht Jährigen Springpferde an. Auch für die regionalen Reiter gibt es im Springsattel beim Westfalenhallen Cup beweisen, dass man nicht nur guten Sport in den schweren Klassen finden kann.

Doch auch die Profis im Spring-und Dressursattel können sich sehen lassen. Hier liefern Lars und Gerrit Nieberg ein Vater-Sohn-Duell. Auch die Brüder Felix und Toni Haßmann sind dabei. Schnell kann es mit Gert Jan Bruggink werden. Auch Sanne Thijssen hat sich angekündigt. Die Gewinnerin des Großen Preises der Bundesrepublik vom letzten Jahr hat erneut ihren Start in Dortmund angekündigt. Außerdem steht in Dortmund am Turniersonntag das Finale der Mitsubishi Motors Masters League an. Das Finale wird im Großen Preis der Bundesrepublik entschieden und dabei gibt es insgesamt vier Fahrzeuge der Marke Mitsubishi zu gewinnen.

In der Dressur meldet sich Kristina Bröring Sprehe mit dem inzwischen 17 Jahre alten Desperados FRH nach einem Jahr verletzungsbedingter Pause zurück. „Ich kann es kaum abwarten, Desperados ist Top-Fit und in bester Form“, freut sich Bröring-Sprehe über das Comeback mit dem Rappen.

Seit nun drei Jahren ist das Finale des FEI Vaulting World Cup in Dortmund beheimatet. Auch dieses Jahr geben sich sechs Herren und Damen in der Einzelwertung nichts. Die vier besten Paare starten ebenfalls im Pas des Deux. Hier haben sich der Weltcupführende Lukas Heppler, Kristina Boe und die Starter aus Altena, Jolina Ossenberg-Engels und Timo Gerdes angekündigt, um nach dem Titel in den Wertungen zu greifen.

 

Text: Jenny Musall