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NYC: Riders Europe gewinnt knapp gegenüber den Riders USA bei dem Showdown Riders Masters Cup

Das Team-Wettbewerb war in einem transatlantischen Showdown zwischen Riders USA und Riders Europe in der innovativen $ 200.000 Riders Masters… Artikel lesen

Jaqueline Weidlich
29.04.2018 3 min lesen
Riders Europe (Photo: longines)

Das Team-Wettbewerb war in einem transatlantischen Showdown zwischen Riders USA und Riders Europe in der innovativen $ 200.000 Riders Masters Cup, vorgestellt und erstellt von EEM in Zusammenarbeit mit der European Equestrian Federation, ausgefochten worden.
Schon ein Mal traten die beiden Teams am 2. Dezember beim Longines Masters in Paris gegeneinander an. Das Riders USA Team und der Chef d’Equipe Robert Ridland (USA), hatten die letzten fünf Monate damit verbracht, ihre Pläne zu formulieren sowie Strategien für einen Sieg im eigenen Land zu verfestigen. So schickten sie die Besten der Besten, um sich gegen die Riders Europe, geführt von Chef d’Equipe Philippe Guerdat (SUI) zu duellieren.
Im Eröffnungsduell gewann Kevin Staut (FRA) gegen den zweifachen olympischen Goldmedaillengewinner McLain Ward (USA), als der Amerikaner mit HH Gigi’s Girl mit zwei untypische Rails, den Boden verließ. Bei Georgina Bloomberg sah es dann so aus, als wäre sie mit einem schnellen Sieg der Manodie II H siegreich, wurde aber am Ende von Harrie Smolders (NED) überholt, so reichte es nur bei den Riders Europe zweiter zu werden.
Olivier Philippaerts (BEL) erzielte einen weiteren Punkt für Riders Europe gegen Adrienne Sternlicht (USA) mit ihrem Pferd Pembroke. Beezie Madden (USA) gab mit einer klaren Runde auf dem Sattel von Con Taggio Hoffnung, den ersten Punkt für Riders USA zu erzielen, nachdem Gregory Wathelet (BEL) mit MJT Nevados S eine Rail auf dem Boden verließ.
Als der letzte Konkurrent für Riders Europe, der Olympia-Einzel-Silbermedaillengewinner Peder Fredricson (SWE) mit H & M Zaloubet, mit einer klare Runde die Spitze anführte, konnte auch Laura Kraut seine fehlerfreie Leistung mit Hello Guv’Nor nicht ausgleichen.
Gerade im Springreiten weis man das ein Abstand von vier zu eins noch lange kein Grund ist, sich sicher zu sein
. Ridland passte seine Strategie an und schickte Kraut als Lead-Off-Reiter zurück. Das Selbstvertrauen von Riders USA wuchs, als sie mit einer Zeit von 61.20 gegen Philippaerts Goofy van T Laerhof siegte, gegen die belgische Zeit von 61.83 Sekunden. Damit lag die Punktzahl bei vier zu drei, und Riders USA führte schnell.
Staut war der Nächste und holte eine schnelle Zeit mit 57.43, die Ayade de Septon und HDC ritt, welche von Madden in den Schatten gestellt wurde. Der  Longines FEI Weltcup-Final-Champion brachte Jiva mit einer Zeit von 57,02 Sekunden zum Sieg. Das brachte den Punktestand auf vier zu drei.
New York City’s Star Bloomberg setzte alles auf das Geschwindigkeitsduell und ließ Wathelet mit einem guten Ritt im Staub liegen. Riders USA feierte ein Comeback epischen Ausmaßes und erreichte sieben zu vier.
Die Aufregung wuchs weiter, da die Quote für Riders USA gut aussahen, aber Riders Europe war ihnen immer noch dicht an den Versen. Sternlicht gab ihr Bestes mit Pembroke, aber bei einem Fehler, holte Fredricson zwei wertvolle Punkte für Riders Europe, verringerte die Lücke zwischendrin Teams damit und erreichte ein sieben zu sechs zugunsten der Amerikaner.
Es ging um das Endduell, bei dem zwei der schnellsten Reiter der Welt gegeneinander antraten. Ward gab alles und führte HH Gigi’s Girl in einer blitzschnellen Zeit von 54,82 Sekunden ins Ziel. Smolders hatte darauf das Gewicht eines Kontinents auf seinen Schultern, aber der Holländer schwankte nie und ging jedes Risiko ein, so erzielte er eine unglaubliche Zeit von 52,91 Sekunden – mit Abstand die schnellste Zeit der Nacht – mit Cas 2.
Seine perfekt kalkulierte und ausgeführte Leistung
gab Riders Europe den entscheidenden Vorsprung und sorgte dafür, dass der Titelverteidiger aus Paris mit einem Vorsprung von acht zu sieben über Riders USA in Führung ging.

„Es ist wirklich aufregend zu sehen, wie die besten Reiter der Welt Geschwindigkeit anstreben“, schloss Ridland.
„Es ist ein großartiges Format, und ich denke, jeder hat heute Abend sein Geld verdient. Wir kommen wieder! “
Während Riders Europe die erste Ausgabe des Riders Masters Cup gewann, verspricht Riders USA ein starkes Comeback, wenn die nächste Ausgabe des Riders Masters Cup beim Longines Masters in Paris vom 30. November bis 2. Dezember 2018 stattfindet.

Quelle: www.longinesmasters.com