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Als viertletzter Starter ging Philip Rüping in das stark besetzte S*-Springen – und konnte den lange führenden Hartwig Rohde in… Artikel lesen

Larissa Lienig
10.05.2019 2 min lesen
Philip Rüping ging mit Chaccobel als viertletzter von 86 Starter in den Parcours und knackte die bisherige Bestzeit. Er siegte in 58,68 Sekunden. Foto: RC Rosenbusch / ACP Fotografie Andreas Pantel
Als viertletzter Starter ging Philip Rüping in das stark besetzte S*-Springen – und konnte den lange führenden Hartwig Rohde in sehr schnellen 58,68 Sekunden auf Chaccobel doch noch abfangen. „Er hat eine sehr große Sensibilität und viel Willen zu gehen“, beschreibt Rüping den großen Wallach, der Paul Schockemöhle gehört. In dessen Stall im Landkreis Vechta arbeitet Rüping seit sechs Jahren als Bereiter. 
Der Zweitplatzierte Hartwig Rohde erwischte ebenfalls einen richtig guten Tag. Er legte auf Wallach Huub mit 59,99 Sekunden als einer der ersten Starter von 86 Teilnehmern eine richtig schnelle Zeit vor und sah lange wie der Sieger aus. „Ich bin eh einer, der nicht gerne langsam reitet“, lachte der 46-Jährige aus Spahnharrenstätte im Emsland. Und das bewies er auch mit seinem zweitem Pferd, der zwölfjährigen Stute Canamera. Mit ihr wurde er Fünfter.

Gastgeber mit Sieger-Gen

Auch die gastgebende Familie Forkert war am Freitag erfolgreich unterwegs. Zunächst siegte Esther Forkert auf Wallach Stanford im M**-Springen der 7-jährigen Pferde, dann machte es Ehemann Hergen Forkert ihr nach und gewann bei den 8-jährigen Pferden auf dem gekörten Hengst Schiller. Beide Pferde gehören Ulrike Bergmann, Freundin und Förderin der Familie. „Wir setzen große Hoffnungen in die beiden Pferde“, freute sich Esther Forkert, „und das Standford aus der eigenen Zucht ist, macht es natürlich besonders schön.“
Dazu konnte noch Lennert Hauschild, Bereiter im Stall der Familie Forkert, am Morgen das M**-Springen in seinem Jahrgang (1991 und jünger) für sich entscheiden. Er zeigte auf Chengdu den schnellsten fehlerfreien Ritt und wurde mit seinem zweiten Pferd Quel Quidam auch noch Zweiter.

Starkes Starterfeld

Philip Rüping und Chaccobel. Foto: RC Rosenbusch / ACP Fotografie Andreas Pantel
Am Wochenende wird es nun richtig ernst für die Teilnehmer. Der Höhepunkt des Turniers ist der Große Preis am Sonntag, ein S***-Springen, das mit 10.000 Euro dotiert ist. Der Sieger des S*-Springens von heute, Philip Rüping, ist dann aber nicht mehr dabei. Er war nur auf Kurzbesuch in Bremen-Oberneuland und fuhr direkt nach dem Springen wieder nach Hause. „Chaccobel hat einen super Job gemacht und kann jetzt sein Wochenende genießen“, lachte Rüping, der für den Verein Oldenburger Münsterland startet. Er selbst will aber in den nächsten Jahren wiederkommen. „Ich war lange nicht hier und bin begeistert. Die Bedingungen sind einfach allererste Sahne.“
Alle Ergebnisse des Turniers finden Sie unter: https://www.equi-score.de/index.php?mod=mod_bremen-oberneuland2019
Pressemitteilung
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