Springen

Paris: Fehleranalyse im deutschen Team

Deußer und Ehning rutschen im Gesamtklassement ab Ein rabenschwarzer Tag in Paris für die deutschen Springreiter beim Weltcup-Finale. Bei der… Artikel lesen

Larissa Lienig
14.04.2018 2 min lesen
Zwei die viel zu besprechen haben – Bundestrainer Otto Becker und Daniel Deußer (links) beim Longines FEI World Cup Jumping Finale in Paris. (Foto (c) www.sportfotos-lafrentz.de/Stefan Lafrentz)

Deußer und Ehning rutschen im Gesamtklassement ab

Ein rabenschwarzer Tag in Paris für die deutschen Springreiter beim Weltcup-Finale. Bei der Zweiten von drei Teilwettbewerben zählten Marcus Ehninig und Cornado NRW zwölf Strafpunkte, Daniel Deußer und Cornet d’Amour sogar 14. Im Gesamtklassement rutschen die beiden damit ins Mittelfeld. Angeführt wird das Ranking von der US-Amerikanerin Beezie Madden und ihrem Breitling LS, mit nunmehr ihrem zweiten Sieg.

Für den Bundestrainer Otto Becker kamen die Ergebnisse seiner Reiter überraschend. Er müsse das „erstmal sacken lassen und analysieren. Das hatten wir uns anders vorgestellt, nachdem beide gestern richtig gut gesprungen sind.“ Mit Platz zwei (Deußer) und vier (Ehning) war die deutsche Delegation in das Turnier gestartet.

Marcus Ehning sah sich selbst in der Schuld und nahm die Abwürfe von Hengst Cornado auf seine Kappe: „Cornado wollte heute wieder keinen Fehler machen. Er hätte nicht besser springen können und ein besseres Ergebnis echt verdient gehabt. Es lag heute definitiv am Reiter.“ Den ersten Teil des Parcours hatten die beiden schadlos absolviert. „Ich habe mich ein bisschen verrückt machen lassen wegen der Zeit, war eigentlich gut unterwegs, bin dann aber viel zu dicht in die Dreifache rein“, erklärte Ehning. „Ich habe in diesem Sport schon alles erlebt. Mich schockt nichts mehr, aber ich bin über mich selbst ziemlich enttäuscht.“

Daniel Deußer und sein westfälischer Wallach Cornet d’Amour erwischten den Einsprung in die zweifache Kombination nicht optimal, sodass sie diese erneut anreiten mussten und letztlich die erlaubte Zeit überschritten.

Der letzte Teil des Weltcup-Finals der Springreiter steht am Sonntag um 14 Uhr auf dem Programm. Starten dürfen die 30 Besten der Gesamtwertung. Aktuell stehen beide deutsche Reiter auf Platz 15.

Alle Ergebnisse aus Paris finden Sie hier

Zum Overall Ranking nach der zweiten Prüfung, bitte hier klicken.

FN-Press/ Horseweb