Springen

Nörten-Hardenberg: Sieg für Finja Bormann

Tobias Meyer und der Schweizer Werner Muff belegen die Plätze zwei und drei Nörten-Hardenberg (fn-press). Über den größten Erfolg ihrer… Artikel lesen

Marike Weber
20.05.2019 2 min lesen
Symbolbild (Foto: Pixabay)

Tobias Meyer und der Schweizer Werner Muff belegen die Plätze zwei und drei

Nörten-Hardenberg (fn-press). Über den größten Erfolg ihrer noch jungen Karriere freute sich Finja Bormann: Die 23-Jährige aus dem niedersächsischen Harsum gewann mit ihrem 13-jährigen Wallach A crazy son of Lavina die „Goldene Peitsche“, den Großen Preis des CSI3* in Nörten-Hardenberg.

Schon im vergangenen Jahr begeisterten Finja Bormann und ihr Wallach A crazy son of Lavina (v. Azzuro Classico) das Publikum in Nörten-Hardenberg. Damals sprangen die beiden auf Platz zwei im Championat, dem zweitwichtigsten Springen des Drei-Sterne-Turniers. In diesem Jahr gelang ihnen dasselbe, aber am Schlusstag der Veranstaltung am Fuß der stattlichen Burgruine legte die 23-Jährige, die als Bereiterin auf der Reitsportanlage Elmgestüt Drei Eichen der Familie Müter in Königslutter arbeitet, noch eine Schippe drauf: Im Stechen des Großen Preises um die „Goldene Peitsche“, das nur fünf von 49 Paaren nach fehlerfreiem Umlauf erreicht hatten, ritt sie in der Bestzeit von 36,55 Sekunden über die Ziellinie. Ihr Ehrenpreis: ein Automobil der Marke Mitsubishi. Dass sie schnell ist, hatte sie in diesem Jahr schon mehrmals bewiesen, unter anderem beim CSI in Braunschweig, wo sie sich mit A crazy son of Lavina im Großen Preis an zweiter Stelle platziert hatte.

Tobias Meyer (Löningen), der eine Woche zuvor den Großen Preis von Rockstock gewonnen hatte, musste sich diesmal mit Rang zwei begnügen. Im Sattel des Hannoveraners Gain Line v. Stolzenberg benötigte er im Stechen 37,82 Sekunden. Deutlich langsamer steuerte der Schweizer Werner Muff seine belgische Stute Jolie vh Molenhof ins Ziel: Platz 3 in fehlerfreien 40,18 Sekunden.

Am Championat von Nörten-Hardenberg hatten am Vortag 54 Paare teilgenommen. In dieser Prüfung war Markus Beerbaum (Thedinghausen) mit dem zehnjährigen westfälischen Wallach Calle der schnellste fehlerfreie Reiter im Stechen (38,91). Finja Bormann und A crazy son of Lavina folgten mit ebenso fehlerfreien 41,06 Sekunden an zweiter Stelle. Auf Rang drei behauptete sich als beste Ausländerin die Britin Jessica Mendoza mit dem französischen Hengst Sam de Bacon.   hen

 

(Quelle: FN)

Marike Weber

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