Nielsen ganz vorn im Championat – „Da macht reiten Spaß“

Denis Nielsen und DSP Cashmoaker reihen sich in die Sieger des Großen Preises der Bundesrepublik ein. Dabei lassen sie Reiter wie Markus Renzel und Marko Kutscher hinter sich.

Der Große Preis der Bundesrepublik ist gleichzeitig das Finale der Mitsubishi Motors Masters League Saison 2017/18 wurde am Sonntag in Dortmund im Stechen entschieden. Dabei war keiner schneller als Denis Nielsen und DSP Cashmoaker. Im Normalparcours gingen Paare an den Start. Davon überwanden elf Teilnehmer den Parcours ohne Fehlerpunkte.

Mit dem Schimmel blieb Nielsen neben Marc Houtzager und Markus Renzel im ersten Stechen Null. Doch mit dem Schimmel war Nielsen dann der Schnellste und kann sich über ein Auto freuen. „Cashmoaker fühlt sich in Dortmund wohl und war gut drauf“, sagt Nielsen über den zwölfjährigen Hengst. „Das war für uns das letzte Hallenturnier. Hagen wird dann das erste Turnier draußen“, sagt der Reiter, der seit letztem Jahr in Nähe von München zu Hause ist. Auch Marc Houtzager aus den Niederlanden ist mit der Leistung von Sterrehof’s Edinus zufrieden. „Das war heute der erste Große Preis für Edinus“, sagt Houtzager über seinen neunjährigen Wallach. Das Pferd wolle immer nur springen und sei sehr motiviert.

Für das Paar aus den Niederlanden habe die Grüne Saison noch nicht angefangen. Für die Weltmeisterschaft hoffe er, dass alle Paare gesund bleiben. Doch für eine WM seien wenig Paare wirklich fit. Ganz anders sieht es im deutschen Lager aus. Markus Renzel hat mit Stella eine junge, erst neunjährige Stute im Stall. „Sie hat letztes Jahr eine Kolik gehabt und dadurch ein halbes Jahr an Entwicklung verloren“, sagt Renzel. Für die Stute war Oldenburg das erste große Turnier gewesen. Somit habe sie nicht so viel Erfahrung großen Prüfungen. „Stella kämpft für mich, wenn ich nichts falsch mache“, sagt Renzel. So kann sich der 46-jährige, genauso wie Nielsen und Mark Houtzager, über ein neues Auto freuen.

Ergebnisse:

  1. Denis Nielsen (GER) mit DSP CASHMOAKER in 40,59 Sekunden
  2. Mark Houtzager (NED) STERREHOF’S EDINUS in 40,96 Sekunden
  3. Markus Renzel (GER) mit STELLA 981 in 41,30 Sekunden
  4. Markus Brinkmann (GER) mit PIKEUR DYLON in 45,19 Sekunden und einem Zeitstrafpunkt
  5. Marco Kutscher (GER) mit CHARCO in 38,80 Sekunden und 4 Punkten
  6. Max Kühner (AUT) mit CIELITO LINDO 2 in 36,69 Sekunden und 4 Punkten
  7. Lars Nieberg (GER) mit FOSTER 39 in 41,16 Sekunden und 4 Punkten
  8. Felipe Amaral (BRA) mit PREMIERE CARTHOES BZ in 42,45 Sekunden und 4 Punkten
  9. Jan Wernke (GER) mit Queen Mary 10 in 41,08 Sekunden und 8 Punkten
  10. Abdulrahman Alrajhi (KSA) mit CHILLI PEPPER VAN DE HELLE in 43,26 08 Sekunden und 8 Punkten
  11. Gerrit Nieberg (GER) mit CONTAGIO in 54,06 08 Sekunden und 14 Punkten

Text: Jenny Musall